Hřensko – Sandsteinschluchten und Wege an der Kamenice
Unterkünfte in Hřensko
Hřensko zwischen Elbe, Kamenice und Sandstein
Hřensko bildet ein Eingangstor zum Nationalpark České Švýcarsko. Der Ort liegt am Zusammenfluss von Labe und Kamenice, in einer Landschaft mit einem großen Canyon aus Sandsteinfelsen. Mit 115 m über dem Meeresspiegel ist Hřensko der niedrigstgelegene Ort der Tschechischen Republik. Die kühlen Bedingungen zwischen den Felsen ermöglichen trotz der niedrigen Höhenlage das Vorkommen von Gebirgspflanzen.
Pravčická brána und markante Landschaft
Die Pravčická brána ist Europas größtes Sandsteinfelsentor. Das Felsentor ist 16 m hoch und fast 27 m breit. In der Umgebung von Hřensko befindet sich bei der Pravčická brána das historische Schlösschen Sokolí hnízdo, das heute als Restaurant und Museum dient. Damit verbindet sich die Landschaft mit einem konkreten kulturellen Ziel.
Wanderwege mit festen Orientierungspunkten
Der „Velký okruh okolím Hřenska“ ist eine etwa 18 km lange Rundwanderung und beginnt an der Bushaltestelle Hřensko, nábřeží. Auf dem rot markierten Weg ab Hřensko beginnt an der Kreuzung Tři prameny ein etwa 2 km langer Anstieg. Der Lehrpfad „Okolím Hřenska“ beginnt in der Gemeinde Hřensko und erläutert anhand von Informationstafeln die Wälder, Pflanzen und Sandsteine des Gebiets Labské pískovce. Die unterschiedlichen Weglängen bieten eine sachliche Orientierung für die Tagesplanung.
Schluchten an der Kamenice
Vom oberen Ortsrand von Hřensko führt der Weg zunächst am linken und anschließend am rechten Ufer der Kamenice unter Felsüberhängen und durch drei Tunnel zur unteren Anlegestelle der Boote. Auf einen 960 m langen Abschnitt auf dem Wasser folgt ein Fußweg am linken Ufer bis zur Mezní můstek; von dort kann der Weg zur Divoká soutěska fortgesetzt werden. Die Edmundova soutěska kann nur von Hřensko aus betreten und verlassen werden. Ihr Zugang erfolgt nur mit Führung: Die Gruppen umfassen höchstens 25 Personen und starten stündlich. Die Edmundova soutěska, die auch Tichá soutěska heißt, wurde 1890 als erster erschlossener Abschnitt der Kamenice-Schluchten eröffnet und war etwa 500 m lang. Die Erschließungsarbeiten an der 250 m langen Divoká soutěska wurden acht Jahre nach der Eröffnung der Edmundova soutěska abgeschlossen.
Kirche und Ortsgeschichte
Die barocke Kirche des heiligen Johannes von Nepomuk in Hřensko wurde 1786–1787 erbaut. Vor ihr steht eine Statue ihres Patrons aus dem Jahr 1756.
Anreise nach Hřensko
Vom Bahnhof Schöna auf dem gegenüberliegenden Elbufer gelangen Sie mit der Fähre nach Hřensko. Die Fähre F1 Schöna–Hřensko befördert Personen und Fahrräder, ist in das Verkehrssystem des Ústecký kraj integriert und unterliegt dem einheitlichen DÚK-Tarif. Die Buslinien 434 und 438 verbinden Děčín mit Hřensko und führen weiter zur Pravčická brána sowie nach Mezní Louka.
Wenn Sie Ihre Suche auf weitere Orte ausdehnen möchten, können Sie außerdem Jilove U Decina, Nová Chribská, Mikulášovice, Kytlice, Chřibská, Krasne Pole, Alt Ehrenberg und Jiříkov aufrufen.
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