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Záhorovice entdecken

Unterkünfte in Záhorovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Záhorovice verbindet Flusslandschaft, regionale Geschichte und besondere Ziele für Tage mit unterschiedlichen Interessen. Der Ort liegt im Einzugsgebiet der Olšava; der Fluss teilt Záhorovice in zwei Teile. Dazu kommen eine Quelle mit eigener Tradition, ein gefluteter Steinbruch und markierte Wege durch die Umgebung. Wer für den Aufenthalt in Tschechien kulturelle Entdeckungen und Ausflüge in die Landschaft sucht, findet hier mehrere Anknüpfungspunkte, ohne dass alle Erlebnisse denselben Charakter haben.

Wasser, Wege und Modrá voda

Die Modrá voda entstand als gefluteter Steinbruch nach der Schließung der örtlichen Steinbrüche. Sie wird von Touristen aus der näheren und weiteren Umgebung aufgesucht; an der Modrá voda ist auch Zelten möglich. Südöstlich von Záhorovice führt durch den Wald ein grün markierter Wanderweg zu diesem Ziel. Auf dem Weg liegt die 1998 rekonstruierte Quelle Studánka Kamínka. Damit lässt sich die Landschaft nicht nur als einzelner Aussichtspunkt oder Ausflugsort betrachten, sondern über eine konkret bezeichnete Verbindung zwischen Wald, Quelle und ehemaligem Steinbruch. Für Reisende, die lieber auf dem Rad unterwegs sind, verläuft eine markierte Radroute durch Záhorovice. Der Ort bietet damit zwei klar unterscheidbare Möglichkeiten, die Umgebung zu erkunden: eine Radroute durch den Ort und den grün markierten Wanderweg südöstlich durch den Wald zur Modrá voda. Diese Unterscheidung ist hilfreich, wenn Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft eher eine Route durch den Ort oder einen Ausflug zu einem landschaftlich geprägten Ziel in den Mittelpunkt stellen möchten. Eine weitere Besonderheit ist die Záhorovicer Kyselka. Ihre Quelle hat eine Schüttung von 9 Litern pro Minute und wird von Einheimischen sowie Menschen aus dem weiteren Umfeld genutzt. Das Wasser wird als hochwertig und unbedenklich bezeichnet. Die Kyselka ist damit ein eigenständiger Bestandteil des Ortes und nicht nur eine ergänzende Bezeichnung in der regionalen Landschaft.

Kulturdenkmäler und Ortsgeschichte

Záhorovice wurde erstmals 1373 schriftlich erwähnt. Ein besonders eindrucksvoller historischer Ort liegt am nordöstlichen Rand: Der Pestfriedhof umfasst ungefähr 65 Gräber von Epidemieopfern sowie ein erhaltenes Sandsteinkreuz aus dem Jahr 1831. Der Pestfriedhof einschließlich des Kruzifixes wurde 1994 zum Kulturdenkmal erklärt. Die ungefähre Zahl der Gräber und das erhaltene Kreuz geben dem Ort eine konkrete historische Dimension, die sich von den landschaftlichen Zielen rund um die Modrá voda deutlich unterscheidet. Im Ort selbst gehören die Boží muka, die 1963 zum Kulturdenkmal erklärt wurde, und der Glockenturm zu den dokumentierten kulturellen Bezugspunkten. Der heutige Zustand des Glockenturms einschließlich der Innenausstattung entstand 1974, nachdem eine Kapelle am oberen Ortsende notwendig abgerissen werden musste. In der Kapelle im Glockenturm schmückt ein Bild des heiligen Bartholomäus den Altar. Die Glocke im Glockenturm läutet um 12 Uhr mittags und um 18 Uhr. Eine konkrete historische Einordnung liefert auch die Verkehrsgeschichte. In Záhorovice wurde ein Eisenbahnhaltepunkt der Vlárská dráha von Brno nach Trenčianská Teplá eingerichtet; die Strecke wurde am 4. Oktober 1888 in Betrieb genommen. Durch den Ort verläuft außerdem eine 1837 fertiggestellte Straße zwischen Uherský Brod und Bojkovice.

Weitere Orte für Ihre Suche

Wenn Sie Záhorovice mit weiteren Orten vergleichen möchten, finden Sie im selben Umfeld auch Staré Město, Květná, Horní Němčí, Nedachlebice, Šumice, Slavkov, Tupesy und Osvetimany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Uherské Hradiště.

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