Sulimov entdecken: Wanderwege, Aussichtspunkte und Dorfkultur
Unterkünfte in Sulimov
Sulimov verbindet die überschaubare Form eines mährischen Straßendorfes mit Wanderwegen, Aussichtspunkten und bemerkenswerten Spuren der regionalen Kultur. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, das sich sowohl bei einer kurzen Runde durch den Ort als auch bei längeren Wegen in der Umgebung entdecken lässt. Besonders anschaulich wird Sulimov dort, wo Dorfgeschichte, Landschaft und lokale Traditionen unmittelbar nebeneinanderliegen.
Ein langes Straßendorf mit markanten Orientierungspunkten
Sulimov ist ein 971 m langes Straßendorf. Zwischen dem oberen und dem unteren Ortsteil besteht ein Höhenunterschied von 66 m, sodass die Siedlungsform nicht nur auf der Karte, sondern auch beim Gehen erkennbar wird. Im oberen Teil weitet sich Sulimov zu einem Dorfanger aus. Dort steht der Glockenturm, der Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Eine eingetragene Generalsanierung erfolgte 1933, die letzte bauliche Veränderung wurde 1984 vorgenommen. In den Hang im oberen Teil von Sulimov ist die Statue der heiligen Anna, Socha svaté Anny, eingebettet. Sie wurde 1944 errichtet und bildet eine markante Dominante des Ortes. Ebenfalls zur Orientierung in der Ortslandschaft gehört der Zapletalův kříž. Das Kreuz wurde 1906 oberhalb von Sulimov errichtet und befindet sich heute am Windschutzstreifen. Im September 2016 wurde es vollständig renoviert; dabei entstanden eine neue Replik der Figur und ein neues Kreuz aus Hořice-Sandstein mit einer Christusfigur.Wandern mit unterschiedlichen Streckenlängen
Für einen kompakten Ausflug bietet sich ein kurzer Rundweg durch Sulimov an. Er führt über knapp 5 km und umfasst drei Aussichtspunkte mit Blick auf die Hostýnské vrchy und die Vizovické vrchy. Wer eine längere Wanderung bevorzugt, kann dem 10 km langen Weg zwischen Sulimov, Lubná und Vrbka folgen. Diese Strecke führt durch interessante Landschaften, über Waldwege und zu Aussichtspunkten. Außerdem besteht eine mögliche Abzweigung zu einer Grabhügelstätte. In der näheren Umgebung von Sulimov und Karolín liegt an einem Windschutzstreifen ein weiterer Aussichtspunkt. Er dient zugleich als Knotenpunkt örtlicher Wanderwege und eröffnet Ausblicke auf die Weißen Karpaten, die Region Zlín sowie die nähere Umgebung dieses Wegabschnitts. Das Wegenetz „Stezky severními Chřiby“ ergänzt diese Orientierung mit Informationstafeln, Wanderwegweisern, Aussichtspunkten und Bänken. Teilweise gibt es auch pädagogische Elemente für Kinder.Dorfgeschichte und lebendige Traditionen
Am Glockenturm finden seit 1997 wieder Maiandachten statt. Zur lokalen Geschichte gehören außerdem die Kleidung und Sprache: Noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde in Sulimov Tracht getragen, am längsten von Frauen. Bis heute gibt es in Sulimov einen mährisch-slowakischen Dialekt. Auch die Verbindung zur Slivovice ist historisch und gegenwärtig sichtbar. 1906 wurde am unteren Ortsende bei St. Trojice eine Brennerei zum Brennen von Slivovice errichtet. Jährlich Ende Januar findet in einer Gaststätte der „Velký sulimovský košt slivovice“ statt, eine Verkostung mit einem Wettbewerb um die beste Probe der jeweiligen Saison. Die Einwohner von Sulimov nutzen den Busverkehr für Fahrten nach Kroměříž, Kvasice, Otrokovice und Zlín. Wenn Sie neben Sulimov weitere Orte derselben übergeordneten Auswahl betrachten möchten, finden Sie hier Roštín, Dřínov, Němčice, Zdounky, Koryčany, Ludslavice, Rymice und Míškovice.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kroměříž.
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