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Kněžpole: Natur an der March und Radweg 47B

Unterkünfte in Kněžpole

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kněžpole liegt in der ausgedehnten Ebene des Dolnomoravský úval am linken Ufer der March. Der Fluss bildet zugleich die natürliche westliche Grenze des Katastergebiets. So treffen am Ort die weite Ebene und ein klar bestimmter Flussraum aufeinander. Die March ist dabei nicht nur eine geografische Grenze, sondern auch der Bezugspunkt für den Auenwald und die geschützten Lebensräume im Umfeld.

March, Auenwald und geschützte Lebensräume

Zwischen Kněžpole und der March liegt der Auenwald Kněžpolský les. Er umfasst 333 Hektar und prägt einen Landschaftsraum, in dem die Nähe zum Fluss unmittelbar zur Orientierung gehört. Im Katastergebiet von Kněžpole liegt außerdem das Naturschutzgebiet Trnovec. Dort sollen ein strukturreicher Hartholz-Auenwald und artenreiche Auenwiesen erhalten werden. Diese Lebensräume bieten günstige Bedingungen für gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Der Wald und die offenen Wiesen geben Trnovec einen deutlich durch unterschiedliche Auenstrukturen bestimmten Charakter.

Das Naturschutzgebiet Kanada setzt einen anderen Schwerpunkt. Es handelt sich um einen abgetrennten Arm der March, der etwa 1,3 Kilometer westlich von Kněžpole im Katastergebiet Kněžpole liegt. Kanada entstand in den 1930er-Jahren durch die Regulierung der March und umfasst 18,7303 Hektar. Geschützt werden dort gefährdete Wasser- und Feuchtgebietsflora sowie -fauna, die für diesen Lebensraum typisch sind. Im Unterschied zu Trnovec steht hier kein Auenwald mit Auenwiesen, sondern ein vom Flusslauf abgetrennter Wasserraum im Mittelpunkt. Lage, Entstehung und Schutzgegenstand unterscheiden Kanada damit klar von den Wald- und Wiesenflächen des anderen Naturschutzgebiets.

Für Trnovec gilt der frühe Frühling als beste Besuchszeit. Dann blühen die Kräuter der Walduntervegetation, während Graureiher brüten. Im Schutzgebiet fallen damit die Blüte der Bodenpflanzen und das Brutgeschehen der Vögel in dieselbe Jahreszeit. Die jahreszeitliche Besonderheit ergibt sich aus dem gleichzeitigen Auftreten dieser beiden Naturbeobachtungen.

Kirche St. Anna und Sportareal

Auch die Ortsgeschichte zeigt sich an der Kirche St. Anna. Sie wurde 1856 als neue, der heiligen Anna geweihte Kapelle errichtet. In den Jahren 1996–1997 wurde sie erweitert und im Oktober 1997 als Kirche geweiht. Die ursprüngliche Kapelle stammt damit aus dem 19. Jahrhundert, während die Erweiterung und die Weihe in das späte 20. Jahrhundert fallen.

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Für sportliche Aktivitäten gibt es in Kněžpole ein Sportareal mit zwei beleuchteten Tennisplätzen mit Kunststoffbelag und einer Übungstenniswand. Zum Areal gehören außerdem eine beleuchtete Multifunktionsfläche mit Kunststoffbelag für verschiedene Sportaktivitäten sowie ein angrenzendes Beachvolleyballfeld. Die Rasen-Trainingsfläche wird gemeinsam mit freiwilligen Feuerwehrleuten genutzt, die dort regelmäßig Wettbewerbe im Feuerwehrsport veranstalten. Damit sind auf dem Areal sowohl Tennis als auch weitere Sportarten und Feuerwehrsport räumlich gebündelt.

Radfahren durch Kněžpole

Eine konkrete Orientierung für Radreisende bietet der Radweg 47B von Napajedla nach Uherské Hradiště. Er führt durch Kněžpole und macht den Ort zu einem Abschnitt dieser Verbindung. Kněžpole liegt damit direkt auf dem Verlauf zwischen den beiden Städten. Die Radverbindung ergänzt die Lage an der March um eine weitere konkrete Beziehung innerhalb der Umgebung.

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Weitere Reiseziele

Für Ihre weitere Reiseplanung stehen außerdem Uherský Brod, Lopenik, Újezdec, Vyškovec, Strání, Stříbrnice, Bystřice Pod Lopeníkem und Ostrožská Nová Ves zur Auswahl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Uherské Hradiště.