Huslenky: Makyta, Wanderwege und walachische Baukultur
Unterkünfte in Huslenky
Wenn Sie ein Reiseziel suchen, das Naturraum und regionale Baukultur miteinander verbindet, bietet Huslenky mehrere klar unterscheidbare Erlebnisse. Das Naturschutzgebiet Makyta steht für die Landschaft der Javorníky, während die evangelische Kirche und die Siedlung Kychová Einblicke in die Geschichte und das walachische Kulturerbe geben.
Naturschutzgebiete Makyta und Galovské lúky
Das Naturschutzgebiet Makyta liegt im Katastergebiet der Gemeinde Huslenky im südwestlichen Teil der Javorníky. Der Landschaftsraum liegt auf Soláň-Sandstein und reicht von 620 bis 922 m über dem Meeresspiegel; der höchste Gipfel ist die Makyta. Zum Schutzgebiet gehört ein naturnaher Berg-Buchenwaldkomplex. Weißtanne und Bergahorn kommen häufig vor, außerdem gibt es zahlreiche Übergänge zu Schuttbeständen mit gefährdeten und seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Ein anderes Naturbild zeigen die Galovské lúky. Das Naturschutzgebiet ist Lebensraum vieler besonders geschützter und gefährdeter Pflanzenarten und vor allem für Arten der Orchideenfamilie bekannt. Galovské lúky ist der ersten Zone des Landschaftsschutzgebiets Beskydy zugeordnet. Damit treffen in und um Huslenky unterschiedliche Naturthemen aufeinander: der bewaldete Bergraum der Makyta und die von geschützten Pflanzen geprägten Wiesen.
Kirche und walachische Baukultur
Die evangelische Kirche von Huslenky ist ein dreischiffiger Bau in Pseudostil aus den Jahren 1873 bis 1892. Sie wurde als Ersatz für eine hölzerne Toleranzkirche errichtet und gilt als bedeutender Ort in der Geschichte religiöser Auseinandersetzungen. Der Kirchenbau ist damit nicht nur ein einzelnes historisches Gebäude, sondern steht auch für einen wichtigen Abschnitt der örtlichen Religionsgeschichte.
Ein zweiter kulturgeschichtlicher Schwerpunkt liegt in Kychová. Der Ortsteil von Huslenky bildet über dem Bach Kychová eine Siedlungsgruppe in Hanglage. Die Bebauung besteht aus walachischen Bauwerken in Blockbauweise. Seit dem 1. Januar 2005 ist Kychová als Denkmalzone geschützt. Wer bei der Reiseplanung nicht nur Landschaft, sondern auch traditionelle Siedlungsformen berücksichtigen möchte, findet hier einen eigenständigen Ortscharakter innerhalb von Huslenky.
Zwei markierte Wege mit unterschiedlichem Ziel
Zu den Galovské-lúky-Wiesen führt vom Zentrum von Huslenky ein gemeinsamer Abschnitt der grün und blau markierten Wanderwege in Richtung Zděchov. Nach 2 km biegen Sie an der Wegweiserkreuzung Uherská–U Holubů links auf die grüne Markierung ab. Nach weiteren 3 km geht es an der Wegweiserkreuzung Uherská–bus erneut links auf einen Waldweg; anschließend steigen Sie etwa 1 km zu den Wiesen unterhalb des Gipfels Hrachovec auf.
Ein weiterer markierter Wanderweg führt vom Bahnhof Huslenky über den grünen Wanderweg zum Sattel Valašské Kyčery und anschließend über die rote Markierung zur Makyta. Diese Strecke ist 12 km lang. Die beiden Routen geben Ihnen somit eine konkrete Orientierung für die Tagesplanung: Die eine führt zu den geschützten Wiesen unterhalb des Hrachovec, die andere verbindet den Bahnhof Huslenky mit dem Sattel Valašské Kyčery und dem Gipfel Makyta.
Huslenky als Ausgangspunkt Ihrer Reiseplanung
Auch die Route Bečva Bevlava Bečva bietet eine zusätzliche räumliche Orientierung. Sie führt über Vsetín, Ústí, Valašská Polanka, Lužná, Zděchov, Uherská, Kychová, Huslenky und Hovězí zurück nach Vsetín.
Für die weitere Reiseplanung finden Sie außerdem Hošťálková, Vidče, Janová, Študlov, Branky Na Morave, Valašská Polanka, Rosenau und Mikulůvka.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Vsetín.