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Zachotín – barocke Kirche und geschützte Natur

Unterkünfte in Zachotín

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Zachotín zwischen barocker Kirche und geschützter Natur

Zachotín verbindet sakrale Baugeschichte, geschützte Natur und historische Spuren in der näheren Landschaft. Die Ziele unterscheiden sich deutlich: Die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria führt in die Baugeschichte des Ortes, der Kladinský potok in ein Naturschutzgebiet, Čihadlo zu einem Punkt nördlich von Zachotín und der Smírčí kámen zu einem Wegdenkmal beim Kladinský rybník. Bei der Kirche stehen Bauform und Innenausstattung im Vordergrund, beim Naturschutzgebiet Fläche und Schutzstatus, bei Čihadlo Lage, Höhe und Ausblick sowie beim Smírčí kámen Weg, Teichbezug, Relief und Jahreszahl.

Architektur mit besonderen Details

Die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria war ursprünglich gotisch und wurde 1718 barock umgebaut. Sie ist ein schlichtes barockes Bauwerk. Ihre Vorhalle trägt eine achteckige Laterne mit einer zwiebelförmigen Kuppel. Als Laterne bezeichnet man hier den aufgesetzten Aufbau über der Vorhalle; er ist achteckig und wird von der zwiebelförmigen Kuppel abgeschlossen. So konzentrieren sich an diesem Bauteil eine markante geometrische Form und die geschwungene Kuppelgestalt. Die gotische Ursprungsgeschichte und der barocke Umbau von 1718 gehören zu den unterschiedlichen Bauphasen der Kirche.

Im Inneren befindet sich ein 1788 datiertes Zinngefäß für heiliges Öl. Es trägt die Kennzeichnung „SACHODIN“. Das Gefäß ergänzt die äußere Bauform um ein datiertes Ausstattungsstück im Kirchenraum. Ein barockes Pfarrhaus gehört ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten von Zachotín. Damit sind neben der Kirche auch weitere Spuren barocker Architektur im Ort vertreten.

Landschaft, Aussicht und ein Wegdenkmal

Der Kladinský potok ist seit 1993 ein 5,02 Hektar großes Naturschutzgebiet. Die geschützte Fläche entspricht rund 50.200 Quadratmetern. Der Naturraum steht damit für einen eigenen Landschaftsaspekt mit festgelegtem Schutzstatus. Čihadlo liegt in unmittelbarer Nähe nördlich von Zachotín. Der Punkt ist 565 m hoch und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Seine nördliche Lage, die Höhenangabe und der Blick über das Umfeld geben diesem Ziel ein anderes Profil als dem flächenbezogenen Naturschutzgebiet.

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Der Smírčí kámen steht an einem blau markierten Weg beim Kladinský rybník. Der Stein trägt ein Relief mit einem Tatzenkreuz und die Jahreszahl 1687. Bei einem Tatzenkreuz verbreitern sich die Kreuzarme zu den Enden hin. Das Relief ist dadurch nicht nur ein Kreuzzeichen, sondern besitzt eine klar beschreibbare Form. Zusammen mit dem Wegstandort beim Teich und der Jahreszahl gehört diese Gestaltung zu den konkreten Merkmalen des Steins.

Straßenbezug des Ortes

Durch Zachotín verläuft die Straße II/347. Sie ist an die Straße I/34 angebunden.

Weitere Orte für die Reiseplanung: Jiřice U Humpolce, Vlásenice-Drbohlavy, Křeč, Velká Chyška, Těchobuz, Kosetice, Kaliště und Svépravice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.

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