Stropešín
Unterkünfte in Stropešín
Am rechten Ufer der Dalešice-Talsperre
Stropešín liegt am rechten Ufer der Dalešice-Talsperre. Wasserlandschaft, Brücke, Ortsgeschichte und Wege zu Aussichtspunkten und Nachbarorten bestimmen die Orientierung vor Ort. Der Charakter der Gemeinde zeigt sich an mehreren konkreten Bezugspunkten: am Stropešínský most, an der Třesov-Anlegestelle, an der Kapelle und an Spuren menschlicher Besiedlung, die weit vor die heutige Landschaft am Stausee zurückreichen.
Brücke und Ortsgeschichte
Der Stropešínský most ist 260 Meter lang. Seine Stahlbetonkonstruktion umfasst drei Brückenfelder und wird von zwei Pfeilern getragen. Die Brücke entstand 1979 und gehört damit zu einer deutlich jüngeren historischen Schicht als die ersten schriftlichen Hinweise auf die Siedlung und die neolithischen Funde. Ihre Länge und die klar gegliederte Konstruktion machen sie zu einem markanten Bauwerk an der Dalešice-Talsperre.
Die Siedlung wurde erstmals 1125 unter dem historischen Namen Strupišin schriftlich erwähnt. Eine neolithische Besiedlung in Stropešín ist durch Funde geschliffener Steinwerkzeuge belegt. Damit reicht die Ortsgeschichte von den Spuren der Jungsteinzeit über die mittelalterliche Ersterwähnung bis zu einem Bauwerk aus dem späten 20. Jahrhundert.
Eine örtliche Kapelle stammt wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie bildet ein markantes Wahrzeichen der Gemeinde Stropešín und ergänzt die älteren Siedlungsspuren sowie die jüngere Brücke um einen weiteren historischen Bezugspunkt.
Zur Gemeinde gehörte die Einöde Stropešínský mlýn mit einem Sägewerk am Fluss Jihlávka. Dieser Bezug zum Fluss gehört ebenfalls zur überlieferten Ortsgeschichte und erweitert das Bild der Gemeinde über die unmittelbare Uferlage an der Talsperre hinaus.
Boot, Wanderung, Radtour und Aussicht
Die Třesov-Anlegestelle dient als Ein- und Ausstiegsort. Von dort lassen sich Bootsfahrten mit Wanderungen oder Radtouren auf beiden Seiten der Dalešice-Talsperre verbinden.
Die Třesov-Anlegestelle liegt nahe dem Stropešínský most zwischen Třesov und Stropešín. Für die Orientierung rund um den See ist diese Lagebeziehung entscheidend: Die Anlegestelle wird über Třesov bezeichnet, während der Brückenname den Bezug zu Stropešín herstellt.
Von Stropešín wird außerdem ein etwa 500 Meter langer Abstecher zur Stropešínská vyhlídka an der Dalešice-Talsperre empfohlen. Der Abstecher ergänzt Bootsfahrten sowie Wander- und Radtouren an der Talsperre um einen kurzen Weg zu einem Aussichtspunkt.
Als weitere Verbindung in der Umgebung führt die Route 5107 von Stropešín nach Dalešice. So gehören neben den Wegen an der Talsperre auch Verbindungen zwischen den benachbarten Orten zur örtlichen Orientierung.
Praktische Orientierung vor Ort
In Stropešín gibt es ein Geschäft mit gemischtem Sortiment. Das Geschäft ergänzt die landschaftlichen und historischen Ziele um eine Einkaufsmöglichkeit im Ort.
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