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Stříbrné Hory: Silbergeschichte, Brücke und Wanderwege

Unterkünfte in Stříbrné Hory

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stříbrné Hory zwischen Silbergeschichte und Wanderwegen

Stříbrné Hory verbindet auf kleinem Raum mehrere ganz unterschiedliche Reiseerlebnisse: eine historisch bedeutende Kirche, eine steinerne Brücke an einem Flusszusammenfluss, Zeugnisse des Silberbergbaus und markierte Wanderrouten. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt Kultur, Landschaft und Bewegung miteinander verbinden möchten, können Sie hier zwischen historischen Entdeckungen und längeren Wegabschnitten wählen.

Die Kirche der heiligen Katharina von Alexandrien wird erstmals im Jahr 1265 schriftlich erwähnt. Aus der damaligen Urkunde geht jedoch hervor, dass sie bereits viele Jahre zuvor errichtet worden war. Wahrscheinlich wurde sie von deutschen Bergleuten gegründet, die in ihrer Umgebung Silbererz abbauten. Damit steht die Kirche nicht nur für die religiöse Geschichte des Ortes, sondern auch für die Bergbautradition, die Stříbrné Hory geprägt hat.

Brücke und Bergbauareal

Der Kamenný most steht nahe dem Zusammenfluss des Borovský potok mit der Sázava. Seine Entstehung wird in das 14. oder 15. Jahrhundert datiert; derzeit steht die Brücke unter Denkmalschutz. Historisch lag sie an der Straße nach Polná, die eine wichtige Abzweigung von der historischen Haberská stezka war. Ihre Lage verbindet deshalb ein konkretes Landschaftsdetail mit der früheren Bedeutung von Wegen und Handelsverbindungen.

Auch die Bergbauspuren erzählen von mehreren Jahrhunderten Ortsgeschichte. In der Štola Rosa (Růženina) wurde nachweislich bereits im Jahr 1503 gearbeitet. Laut dem Bergwerksbuch von 1688 war der Stollen 104 Meter lang; laut einem zweiten Bergwerksbuch von 1691 war er auf 214 Meter verlängert worden. Die Štola Rosa ist staatlich geschützt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Die Štola Peklo ist ein 527 Meter langer Bergwerksstollen mit einem überfluteten unteren Niveau. Sie wurde 1990 zum staatlich geschützten Denkmal erklärt, ist jedoch für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Fundstelle Dolní Dvůr gehört zu einem Silberbergbauareal mit der Pekelská štola, der Růženina štola sowie Überresten von Abbaugruben und Halden.

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Wandern mit unterschiedlichen Streckenprofilen

Für längere Wanderpläne bietet sich die rot markierte Cesta Karla Havlíčka Borovského an. Sie führt von Havlíčkův Brod über Stříbrné Hory, Žižkovo Pole, Havlíčkova Borová und Krucemburk bis nach Kameničky und von dort weiter nach Kutná Hora. Die Route war 1935 die erste vom Klub českých turistů markierte Wanderroute. Ihr Verlauf eignet sich damit besonders für Reisende, die Stříbrné Hory in eine überörtliche Wanderung einordnen möchten.

Kompakter angelegt ist die 13 Kilometer lange Wanderroute Krajem husitů. Sie führt von Pohled über Stříbrné Hory, Pod Kateřinou und Žižkovo Pole mit der Žižkova mohyla bis nach Přibyslav. Die eine Route verbindet den Ort mit einer längeren historischen Fernroute, die andere verläuft über mehrere Stationen.

Anreise und Orientierung für Ihren Aufenthalt

Der Bahnhof Stříbrné Hory liegt an der Strecke 250 zwischen Havlíčkův Brod und Tišnov beziehungsweise Brno. Der Zugang zur Pekelská štola erfolgt über einen Feldweg, der etwa 0,5 Kilometer hinter Stříbrné Hory links von der Straße Stříbrné Hory–Přibyslav abzweigt. Da die Štola Peklo nicht öffentlich zugänglich ist, sollte dieser Hinweis als Lagebeschreibung der Bergbaustätte verstanden werden, nicht als Zusage einer Besichtigung.

Für Ihre weitere Recherche können Sie außerdem Pohled, Bačkov, Modlíkov, Břevnice, Uhelná Příbram, Hostačov, Vez-Skala und Podmoklany ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Havlíčkův Brod.

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