Martinice U Onšova
Unterkünfte in Martinice U Onšova
Martinice U Onšova verbindet Wasserlandschaft, geschützte Natur und bemerkenswerte historische Spuren auf engem thematischem Raum. Der Ort ist interessant für Sie, wenn Sie bei der Suche nach einer Unterkunft nicht nur eine Übernachtungsmöglichkeit, sondern auch unterschiedliche Ideen für Ausflüge und Entdeckungen berücksichtigen möchten. Hier treffen ein Angelrevier mit einem sieben Hektar großen Teich, Landschaften aus Wiesen, Feldern und Wald sowie Zeugnisse der Ortsgeschichte aufeinander.
Wasser, Landschaft und Wege
Ein konkreter Anziehungspunkt ist das Angelrevier Martinický potok 2 A. Es umfasst den 7 ha großen Martinický rybník im Katastergebiet von Martinice. Der Martinický rybník bildet damit einen klaren Wasserbezug innerhalb der Landschaft.
Zur Landschaft von Martinice U Onšova gehören Dauergrünland, Ackerflächen und Waldgebiete. Diese drei Landschaftselemente geben der Umgebung einen abwechslungsreichen Charakter, ohne dass daraus eine bestimmte Wegführung oder Zugänglichkeit abgeleitet werden kann. Im Gebiet von Martinice u Onšova befindet sich außerdem das Natura-2000-Gebiet Martinický potok. Entlang eines sehr langen Abschnitts des Martinický potok lebt eine zahlreiche Population der Koppe (Cottus gobio). Der Artname ist ein besonderes Detail der örtlichen Natur und macht den Bach zugleich zu einem eigenständigen Thema neben dem Teich und den Radwegen.
Die Wandergruppe „Kamarádi turistiky“ bietet Wanderfreunden die Möglichkeit, sich jederzeit anzuschließen.
Historische Spuren von „Bílé Martinice“
Die Geschichte von Martinice U Onšova reicht in die vorhussitische Zeit zurück. Die historische Bezeichnung „Bílé Martinice“ gehört zu den frühen Spuren des Ortes; die erste Erwähnung stammt aus der vorhussitischen Zeit. Der Zeitraum von 1440 bis 1450 ist mit Mikuláš Rubáš z Hrádku verbunden. Nach ihm trug der Ort auch den Namen „Rubášovy Martinice“.
Ein besonders konkreter Bestandteil des historischen Ortsbildes ist der Martinický mlýn. Dabei handelt es sich um ein bemerkenswertes historisches Mühlenareal aus dem 18. Jahrhundert, das unterhalb des Damms des Martinický rybník liegt. Zum Areal gehört ein ebenerdiger gezimmerter Speicher. Er gilt als herausragendes Denkmal ländlicher Baukunst und als eines der letzten Beispiele seiner Art in der Region. Der Mühlenbereich verbindet damit die Geschichte des Wassers mit einem erhaltenen Beispiel regionaler Bauweise.
Die Kaplička U kněžny ist das einzige erhaltene historische Denkmal in Martinice u Onšova. Eine weitere kulturelle Spur führt in das Jahr 1978: Romantische Aufnahmen des Films „Jak dostat tatínka do polepšovny“ stammen aus der Umgebung von Martinice u Onšova im Raum Pelhřimov.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pelhřimov.