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Unterkünfte in Květinov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Květinov: Geschichte in konkreten Details

In Květinov stehen die Begräbniskapelle der Familie Schmidt und das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs. Südöstlich von Květinov liegt die Květinovský Mlýn am Úsobský-Bach. In Radňov erinnern Denkmäler und Gedenkzeichen an Kollektivierung und Zwangsaussiedlung.

Schloss Kvasetice und die Begräbniskapelle

Das Schloss Kvasetice wurde 1864 im neugotischen Stil errichtet. Ein weiterer bemerkenswerter Bau ist die Begräbniskapelle der Familie Schmidt in Květinov. Sie ist ebenfalls neugotisch und dem Heiligen Kreuz geweiht. Marie Schmidtová ließ die Kapelle 1888 zum Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann JUDr. Zdenko Schmidt und ihre Tochter Valérie errichten.

Unter der Kapelle befindet sich eine unterirdische Familiengruft. Sie ist über eine steinerne Wendeltreppe erreichbar und durch eine Eisentür verschlossen. Gerade diese Verbindung aus sichtbarer Architektur, persönlicher Familiengeschichte und verborgenem Innenraum macht die Kapelle zu einem besonders eigenständigen historischen Bezugspunkt in Květinov.

Die Květinovský Mlýn am Úsobský-Bach

Die Mühle ist bereits auf Militärkarten aus den Jahren 1764–1768 und 1836–1852 verzeichnet. Ihre Geschichte reicht damit in mehrere historische Kartenepochen zurück, ohne dass daraus eine heutige Nutzung oder ein regulärer Besuchsbetrieb abgeleitet werden sollte.

Für Interessierte an ländlicher Technik gibt es eine konkrete Möglichkeit zur Besichtigung: Die Wasserkraftanlage der Květinovský Mlýn mit Francisturbine und Wasserrad kann nach Vereinbarung mit dem Eigentümer besichtigt werden. Der Termin ist damit ausdrücklich an eine vorherige Absprache gebunden.

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Erinnerungsorte in Květinov und Radňov

Auch die Denkmäler erzählen von unterschiedlichen Kapiteln der Ortsgeschichte. Das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Květinov wurde renoviert, nachdem der ursprüngliche Adler gestohlen und anschließend ersetzt worden war. In Radňov erinnert ein weiteres Denkmal an die Opfer der Kollektivierung. Es besteht aus einem dreistufigen Steinsockel, einem Eisenkreuz mit vergoldeter Christusfigur, einer Gedenktafel und einem Pflug.

Die Inschrift und Gestaltung des Denkmals in Radňov beziehen sich auf die Entrechtung und das Leid der Landwirte unter der kommunistischen Herrschaft in den Jahren 1948–1989. Ergänzt wird dieser historische Schwerpunkt durch zwei persönliche Erinnerungszeichen: Das Václav-Hojer-Denkmal erinnert an den örtlichen Schuldirektor und Gemeindeschronisten. Eine Gedenktafel für Bedřich Hojer erinnert an einen örtlichen Gutsbesitzer, der in den 1950er-Jahren mit seiner Familie zwangsweise aus dem Ort ausgesiedelt wurde.

Übernachten und regionale Küche

Im restaurierten Zámek Kvasetice befindet sich ein Boutique-Hotel. Das Restaurant von Zámek Kvasetice bietet ein Degustationsmenü aus regionalen Zutaten an. Wer bei der Reiseplanung Wert auf Architektur und Essen legt, kann diese beiden Aspekte an diesem Ort zusammen betrachten.

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Wenn Sie Ihre Auswahl über Květinov hinaus erweitern möchten, finden Sie außerdem Chrtníč, Dolní Sokolovec, Kraborovice, Hradec, Bělá, Podmoky, Dolní Krupá U Havlíckova Brodu und Jeřišno.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Havlíčkův Brod.