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Krucemburk – Kirchen, Kunst und Naturerlebnisse

Unterkünfte in Krucemburk

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Krucemburk verbindet bedeutende Kirchen, Kunstgeschichte und Naturerlebnisse mit markierten Radwegen und einer historischen Route durch die Region. Sie können den Ort über seine sakralen Bauwerke und Denkmäler kennenlernen, Naturgebiete im Gemeindezusammenhang entdecken oder einen Aufenthalt mit Radfahren, Baden und Wintersport verbinden.

Kirchen, Kunst und geschützte Kulturdenkmäler

Die katholische Kirche St. Nikolaus wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Ihre romanische Sakristei und der romanische untere Teil des Turms stammen ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert, während Presbyterium und Kirchenschiff im 15. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet wurden. Damit zeigt ein einziges Bauwerk mehrere deutlich unterscheidbare Bauphasen. Auch die evangelische Kirche besitzt eine klar dokumentierte Entstehungsgeschichte. Sie wurde nach den Plänen von Jan Wurm im spätklassizistischen Empirestil errichtet; der Grundstein wurde am 13. Juni 1839 gelegt. Neben regelmäßigen Gottesdiensten finden dort Kammerkonzerte statt. Insgesamt verfügt Krucemburk über 15 staatlich geschützte Kulturdenkmäler.

Spuren von Künstlern und historische Details

Die Gedenkstätte Jan Zrzavý wurde im Jahr 2002 eröffnet. Sie befindet sich im Informationszentrum Krucemburk und bietet Informationen über das Leben und Werk des Künstlers. Zur umfangreichen Bilddokumentation gehören auch Reproduktionen einiger bedeutender Werke. So lässt sich der Ortsbesuch um einen Einblick in die Kunstgeschichte ergänzen, ohne dass die kulturelle Orientierung auf Kirchen beschränkt bleibt. Zu den weiteren markanten Zeugnissen gehören die Bink-Familiengruft, die nach einem Entwurf des Architekten Josef Gočár errichtet und mit einer Skulptur des Bildhauers Jan Štursa geschmückt wurde, sowie die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk auf dem Platz von Krucemburk. Die Statue stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und steht dort seit 1845. Oberhalb von Krucemburk wurden die Drei Kreuze 1778 auf Initiative des Priesters J. Vrba aufgestellt.

Landschaft, Radwege und Wasser

Im Gemeindezusammenhang mit den Katastralgebieten Havlíčkova Borová und Staré Ransko erstrecken sich die Ranská jezírka über 27,21 Hektar. Das Gebiet wurde am 4. Oktober 1990 als geschütztes Naturgebilde ausgewiesen. Für die aktive Erkundung gibt es rund um Krucemburk zahlreiche markierte Radwege. Sie führen überwiegend über Waldwege oder Straßen mit geringem Verkehr. In der näheren Umgebung von Krucemburk werden am Teich Řeka Baden, Erfrischungen sowie der Verleih von Booten und Tretbooten angeboten. Damit steht neben den Kulturdenkmälern auch ein Ausflugsziel mit Wasserbezug zur Verfügung. Für den Wintersport gibt es in Krucemburk präparierte Loipen.

Eine Route mit unterschiedlichem Start- und Zielort

Die Route „Po stopách partyzánů na Žďársku“ beginnt in Nové Město na Moravě und endet in Krucemburk. Sie ist 30 Kilometer lang und nicht als Rundweg angelegt. Für die Verbindung der beiden Orte kann der Zug zum Start in Nové Město na Moravě genutzt werden; für die Rückfahrt ab Krucemburk lässt sich der Bus einbeziehen. Das Informationszentrum Krucemburk verkauft Karten und Reiseführer und bietet außerdem Informationen zu öffentlichen Verkehrsverbindungen an. Für die weitere Ortsauswahl können Sie auch Věž, Dolní Sokolovec, Nejepín, Příseka, Skorkov, Tis, Sobíňov und Svetlá Nad Sázavou auswählen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Havlíčkův Brod.

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