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Hodov entdecken

Unterkünfte in Hodov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hodov verbindet Baugeschichte, Ortsbild und Landschaft mit einem Festbrauch und einer Möglichkeit zum Radfahren. Besonders interessant ist der zeitliche Abstand zwischen dem Kapellenbau und der älteren Statue im Inneren; daneben liegt bei Hodov die Felsgruppe Róbiřsky skale. Die verschiedenen Zeitangaben reichen von 1349 über die 1740er-Jahre bis 1818 und verbinden Ortsgeschichte, Kunstwerk und Baugeschichte.

Kapelle, Statue und Kulturgeschichte

Ein zentraler kulturhistorischer Bezugspunkt ist die Kapelle von Hodov. Sie wurde 1818 erbaut und ist im Zentralen Register der Kulturdenkmäler unter der Registriernummer 7/2641 eingetragen. Als Bauwerk gehört sie in das frühe 19. Jahrhundert und steht zugleich für einen konkret datierten Abschnitt der Ortsgeschichte. Die Eintragung unter einer eigenen Registriernummer ergänzt das Baujahr um die dokumentierte Zugehörigkeit zu den Kulturdenkmälern.

In der Kapelle von Hodov steht eine Statue von St John Nepomuk. Sie ist lebensgroß und aus Stein gefertigt und stammt aus den 1740er-Jahren. Die Statue ist damit mehrere Jahrzehnte älter als die Kapelle, in der sie steht. Als figürliche Darstellung bildet das Bildwerk innerhalb der Kapelle von Hodov einen eigenen kulturhistorischen Bezugspunkt neben dem Bauwerk. Die unterschiedlichen Entstehungszeiten machen Kapelle und Statue zu zwei getrennten historischen Bestandteilen desselben Innenraums. Die Statue gehört somit zu einer älteren Zeitschicht als das 1818 errichtete Gebäude.

Ortsbild und Felsgruppe

Die erste schriftliche Erwähnung von Hodov stammt aus dem Jahr 1349. Damit reicht die Ortsgeschichte zeitlich deutlich vor die Kapelle und die Statue zurück. Der historische Ortskern weist einen regelmäßigen Grundriss auf. Dieses Merkmal bezieht sich auf die Anlage des Ortskerns als Ganzes und nicht auf die Form eines einzelnen Gebäudes oder der Statue. So kommt zur Geschichte einzelner Bauwerke die räumliche Gestalt des Orts hinzu.

Bei Hodov befindet sich außerdem eine Felsgruppe namens Róbiřsky skale. Als Felsgruppe ist sie von der Kapelle, der Statue und dem historischen Ortskern verschieden und bleibt als landschaftlicher Gegenstand bei Hodov klar abgegrenzt.

Tradition und Radfahren

Am 7. Februar 2026 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Hodov einen traditionellen Masopust. Zum Programm gehörten ein Maskenumzug und Musik durch das Dorf. Der Maskenumzug steht für die sichtbare Seite des Brauchs, die Musik für seine akustische Begleitung im Dorf. Damit sind für diesen Festbrauch ein konkreter örtlicher Veranstalter, ein festgelegter Termin und zwei Bestandteile des Ablaufs überliefert.

Für Radfahrer ist die Route „Přírodním parkem Třebíčsko I.“ als mittelschwere Radroute eingestuft. Sie ergänzt die kulturhistorischen Anlaufpunkte um eine sportliche Ausflugsmöglichkeit. Ihre Einstufung als mittelschwer beschreibt den Schwierigkeitsgrad der Tour und setzt damit einen anderen Akzent als Kapelle, Statue und Ortskern.

Weitere Orte für Ihre Recherche

Für die weitere Orientierung können Sie auch Dalešice, Mladoňovice, Dědice, Mastník, Kdousov, Trebenice, Benetice und Třebelovice ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Třebíč.

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