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Býšovec: Lehrpfad, Marmor und Burg Pernštejn

Unterkünfte in Býšovec

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Lehrpfad, Marmor und Geschichte

Ein blauer Lehrpfad, Aussichtspunkte mit Blick auf die Burg Pernštejn und Spuren des Marmorabbaus geben Býšovec ein unverwechselbares Profil. Besonders interessant ist der 5,2 Kilometer lange Lehrpfad Pernštejn–Smrček–Nedvědice. Er führt Besucher nach Smrček, einem Ortsteil der Gemeinde Býšovec, und verbindet mehrere Stationen, an denen sich Landschaft und regionale Geschichte unmittelbar begegnen. Wer Býšovec als Reiseziel auswählt, findet damit einen Ort, an dem sich Bewegung und Kultur auf überschaubare Weise miteinander verbinden lassen.

Durch Býšovec verläuft außerdem der bedeutende Fernradweg Wien–Prag. Auf ihm kann man von Wien bis nach Prag fahren. Der Lehrpfad und die Fernradroute stehen für zwei verschiedene Streckenarten: Der Lehrpfad führt über Smrček und Nedvědice, der Fernradweg verbindet Wien und Prag.

Der Lehrpfad durch Smrček und weiter nach Nedvědice

Vom Busbahnhof in Smrček führt der Lehrpfad auf einem Waldweg an einem alten Pernštejn-Marmorbruch und den Roudné-Gruben vorbei über einen Hügel nach Nedvědice. Der Weg ist damit nicht nur durch seine Länge, sondern auch durch seine markanten Stationen geprägt. Der Lehrpfad Pernštejn–Smrček führt außerdem zu Aussichtspunkten mit ungewöhnlichen Ausblicken auf die Burg Pernštejn und die umliegenden Gipfel.

Ein besonderer Aussichtspunkt ist „Stráž“, ein Punkt des Wächtersystems der Burg Pernštejn auf dem Gipfel dieses Hügels. Von dort bietet sich ein Blick auf die Burg Pernštejn. Unterhalb des Hulákovy-Hügels liegt an der Strecke des Lehrpfads der Marmorbruch Hradní lom. Wer neben dem Gehen auch eine weitere Aktivität sucht, findet in Smrček einen privaten Pferdehof, der die Möglichkeit zu Ausritten bietet.

Býšovec und Smrček mit historischem Profil

Býšovec ist in einer Aufzeichnung aus dem Jahr 1350 belegt. Das Siegel Adams von Býšovec aus dem Jahr 1484 gilt als erster Beleg für das Wappen der Býšovec-Herren. Im Jahr 1398 schrieb Vilém von Pernštejn Jan z Býšovce und seiner Frau Kateřina einen Allodialhof in Býšovec zu.

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Die örtlichen Kapellen ergänzen diese historischen Hinweise um gut erkennbare architektonische Details. Die Kapelle des heiligen Laurentius in Býšovec besitzt am westlichen Ende des Dachfirsts ein achteckiges, mit verzinktem Blech verkleidetes Türmchen. In Smrček wird die Kapelle des heiligen Antonius von Padua von einer hohen achteckigen Zwiebelkuppel mit Laterne gekrönt.

Die Verbindung zur Burg Pernštejn zeigt sich auch im verwendeten Baumaterial. Bei der großen, kurz vor 1460 begonnenen Umgestaltung der Burg Pernštejn wurde vor allem Marmor aus dem Hradní lom bei Smrček verwendet. Damit erhält der Marmorbruch entlang des Lehrpfads eine zusätzliche historische Bedeutung, ohne dass seine Rolle auf die Landschaft allein beschränkt bleibt.

Weitere Eindrücke und regionale Suche

Auf dem Schießplatz Smrček–Býšovec veranstalten Jäger jährlich den traditionellen öffentlichen Schießwettbewerb „O Pernštejnský pohár“. Für Ihre weitere Suche können Sie außerdem Bohuňov, Nové Mesto Na Morave, Poděšín, Stránecká Zhoř, Hodíškov, Unčín, Hamry Nad Sázavou und Vlkov prüfen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žďár Nad Sázavou.

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