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Újezd U Tišnova entdecken

Unterkünfte in Újezd U Tišnova

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Újezd U Tišnova verbindet frühe Siedlungsgeschichte mit Bau- und Naturmerkmalen. Die Siedlung entstand wahrscheinlich vor 1232, schriftlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1350. Kirche sv. Jiljí, der nahe Höhenzug Hrádek, eine Mühle mit Ausstattung von 1937 und ein geschützter Feldahorn geben dem Ort unterschiedliche historische und naturkundliche Bezüge.

Kurzfakten zu Újezd U Tišnova

  • Die Siedlung entstand wahrscheinlich vor der Gründung des Klosters Porta coeli in Předklášteří im Jahr 1232; erstmals schriftlich erwähnt wurde Újezd 1350.
  • Romanische Bauelemente lassen vermuten, dass die Kirche sv. Jiljí wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet wurde.
  • Auf dem bewaldeten Höhenzug Hrádek nahe dem Ort liegen Reste einer befestigten Siedlung aus Holz und Lehm aus dem 14. Jahrhundert.
  • Zwei Kreuze aus Nedvědice-Marmor stehen an der Straße zur Kirche und in der Ortsmitte; Einwohner errichteten sie in den 1880er Jahren auf eigene Kosten.
  • Die Mühle in Újezd U Tišnova hat eine Ausstattung aus dem Jahr 1937; der geschützte Feldahorn ist auch unter zwei Namen bekannt.
  • Am Teich Obecník wurde in den Wintermonaten Eislaufen genutzt; diese Nutzung hing von den jeweiligen Winterbedingungen ab.

Frühe Geschichte und Kirche

Die beiden frühen Zeitangaben meinen Verschiedenes: Die Siedlung entstand wahrscheinlich bereits vor der Gründung des Klosters Porta coeli in Předklášteří im Jahr 1232; erstmals schriftlich erwähnt wurde Újezd 1350. 1232 ist damit der Bezugspunkt für die vermutete Entstehung vor der Klostergründung, 1350 die erste schriftliche Erwähnung. Zudem wurde Újezd zum Zentrum der wirtschaftlichen Tätigkeit der Vladykové z Drahan.

Romanische Bauelemente lassen vermuten, dass die Kirche sv. Jiljí wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Diese wahrscheinliche Datierung liegt zeitlich nahe an der vermuteten Entstehung der Siedlung, bezeichnet aber einen anderen historischen Bezug. Zwei Kreuze aus Nedvědice-Marmor setzen einen späteren Akzent: Eines steht an der Straße zur Kirche, das andere in der Ortsmitte. Einwohner errichteten beide in den 1880er Jahren auf eigene Kosten.

Hrádek: befestigte Siedlung und Wanderweg

Auf dem bewaldeten Höhenzug Hrádek nahe Újezd U Tišnova liegen Reste einer befestigten Siedlung aus Holz und Lehm aus dem 14. Jahrhundert. Ein rot markierter Wanderweg von Tišnov führt am Hrádek vorbei. Prüfen Sie die aktuelle Markierung vor Ort, wenn Sie diesen Weg für Ihren Besuch einplanen.

Feldahorn, Mühle und Teich Obecník

Der geschützte Einzelbaum Babyka u Chytálek, auch Babyka u Cytálek genannt, ist ein Feldahorn im Katastergebiet von Újezd U Tišnova. Beide Bezeichnungen meinen denselben Baum. Die Mühle im Ort verfügt über eine Ausstattung aus dem Jahr 1937. Am Teich Obecník wurde in den Wintermonaten Eislaufen genutzt; diese Nutzung hing von den jeweiligen Winterbedingungen ab. So stehen hier ein geschützter Baum, eine Mühle mit datierter Ausstattung und eine frühere, saisonal bedingte Nutzung nebeneinander.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brno-Venkov.

FAQ / Häufige Fragen zu Újezd U Tišnova

Wie erreichen Sie die Reste von Hrádek?

Die Reste sind ausschließlich von der Nordwestseite aus erreichbar. Von der Straße führt ein Fußweg über den Höhenzug an zwei Hütten vorbei. Die Geländebedingungen können variieren.