Lubné: Wandern im Haldatal und besondere Kulturorte

Lubné liegt am Fuß des Böhmisch-Mährischen Höhenzugs und verbindet eine abwechslungsreiche Bachlandschaft mit kleinen Kulturorten und markanten Wanderwegen. Für Sie entsteht dadurch ein Reiseziel, in dem sich ein Ausflug durch das Haldatal, historische Spuren und lebendige örtliche Traditionen miteinander verbinden lassen. Besonders charakteristisch sind die Wasserläufe rund um den Ort: Der Bach Halda verläuft am östlichen Rand des Katastralgebiets von Lubné, während der Lubenský potok durch Lubné in Richtung Kutiny fließt.

Wandern zwischen Níhov, Kutiny und Velká Bíteš

Durch Lubné führt ein grün markierter Wanderweg von Tišnov durch das Tal der Libochůvka und das Erholungsgebiet am Níhovský rybník bis nach Velká Bíteš. Eine kürzere, klar beschriebene Etappe verläuft durch das Haldatal zwischen dem Bahnhaltepunkt Níhov und Kutiny. Sie ist etwa fünf Kilometer lang. Der Bahnhaltepunkt Níhov ist dabei ein geeigneter Ausgangspunkt für einen Ausflug ins Haldatal. Eine Variante der Route führt über die Straße nach Lubné und Níhov.

Der Weg hat einen eigenen, naturnahen Charakter: Auf der Strecke muss man den Bach häufig durchqueren, weil dort meist keine Stege vorhanden sind. Diese Besonderheit gehört zur konkreten Erfahrung der Tour und unterscheidet sie von einem durchgehend befestigten Spazierweg. Die Täler des Bachs Halda und der Libochůvka, die in der nahe gelegenen Siedlung Kutiny zusammenfließen, sind ein beliebtes Ziel für Tramper und Wanderer.

Kutiny und die Landschaft rund um Lubné

Ein Teil der Siedlung Kutiny gehört zu Lubné und ist ein beliebter Ort für Tourismus und Erholung. Bei Kutiny mündet der Bach Halda von rechts in die Libochůvka. Wer sich für die örtliche Landschaft interessiert, findet hier daher nicht nur einen Wegabschnitt, sondern auch einen gut erkennbaren Zusammenhang zwischen den Gewässern und den Siedlungen. In der näheren Umgebung von Lubné liegt außerdem in einer tiefen Schlucht die Schutzzone „Lubenský prales“ eines Naturdenkmals.

Kapelle, Kreuzweg und örtliche Geschichte

Am Südosthang von Lubné steht die Kapelle der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria. Sie wurde 1885 errichtet und ist restauriert. An der Kapelle wird jedes Jahr im Mai eine traditionelle Pilgermesse gefeiert. Die Marienkapelle ist unter der Registriernummer 18350/7-4201 geführt. In Richtung Rojetín liegt ein steinerner Kreuzweg mit einem einzigartigen Glaskreuz. Dort steht außerdem eine Statue der heiligen Zdislava, die zu den Werken des Bildhauers Lubomír Lacina aus Velká Bíteš gehört. In Richtung Níhov erreichen Sie die Quelle sv. Jiljí mit einer Statue ihres Patrons.

Auch das Kulturhaus von Lubné erzählt von der Geschichte des Ortes. Es befindet sich in einem Holzgebäude, das aus der Siedlung Kutiny versetzt wurde. Während des Krieges war dieses Gebäude Teil eines Zwangsarbeitslagers; heute wird es als Kulturhaus genutzt. Im Ortsteil Borky, einer früheren Mühle und abgelegenen Siedlung von Lubné, wurden bearbeitete Feuersteine und Tonscherben von Gefäßen gefunden.

Traditionen und Aufenthalt

Zum örtlichen Leben gehören das gemeinsame Schmücken von Weihnachtsbäumen sowie monatliche kreative Freitage am ersten Freitag. In Lubné fanden bereits mehrmals Konzerte der Band Listověj statt.

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