Hluboké Dvory entdecken: Felsen, Geschichte und Radweg 5268

Hluboké Dvory verbindet eine markante Landschaft mit gut greifbaren Spuren der Geschichte. Hluboké Dvory lässt sich über unterschiedliche Facetten entdecken: die flache Hochfläche und die tiefen Taleinschnitte des Bachs Lubě, die Felsgruppe Krkatá bába, die Ruine Trmačov, die Kapelle Nanebevzetí Panny Marie sowie Wege für Rad- und Wanderausflüge. Dadurch können Sie Ihren Aufenthalt nach unterschiedlichen Interessen gestalten: zwischen Naturbeobachtung, Bewegung und kulturgeschichtlichen Entdeckungen.

Hochfläche, Täler und die Felsen der Krkatá bába

Das Katastergebiet von Hluboké Dvory besteht aus einer flachen Hochfläche mit tiefen Taleinschnitten des Bachs Lubě und seiner Zuflüsse. Einen besonders einprägsamen Landschaftspunkt bildet Krkatá bába am linken Ufer der Lubě. Die Felsgruppe ist etwa 500 Meter lang und umfasst Felstürme sowie Blöcke von bis zu 15 Metern Höhe. Der bekannteste Felsturm erinnert in seiner Form an einen Kopf auf einem langen Hals.

Krkatá bába ist als Naturdenkmal geschützt. Zu den geschützten Bestandteilen gehören bedeutende Felsformationen mit natürlichen Zwerg-Eichen-Kiefern-Gemeinschaften. Die Felsgruppe liegt teilweise im Katastergebiet von Hluboké Dvory und ist über einen begehbaren touristischen Weg erreichbar. Für Sie bedeutet das eine konkrete Naturerfahrung, bei der nicht nur das Relief, sondern auch die besondere Verbindung von Felsen und Vegetation im Mittelpunkt steht.

Radfahren und Wege zu historischen Orten

Der Radweg 5268 verläuft durch Hluboké Dvory auf der Strecke Žernovník – Lubě – Trmačov – Skalička.

Von Hluboké Dvory führt außerdem ein blau markierter Weg in knapp einem Kilometer südwärts zur Ruine Trmačov. Die Ruine ist ein staatlich geschütztes Kulturdenkmal. Die Feste Trmačov wurde weniger als einen Kilometer südlich des heutigen Hluboké Dvory errichtet; für die Jahre 1350 bis 1418 ist sie ausdrücklich belegt, während sie 1466 bereits als verlassen erwähnt wurde. An diesem Ort treffen daher die sichtbare Ruine und eine klar überlieferte mittelalterliche Geschichte aufeinander.

Der blau markierte Wanderweg von Trmačov führt zu einem großen Partisanendenkmal aus dem Jahr 1946. Das Denkmal erinnert an die Widerstandstätigkeit der 3. Stoßkompanie von General Luža in der Region Tišnov in den Jahren 1944 bis 1945. Dieser Weg ergänzt die mittelalterliche Geschichte um ein Zeugnis des 20. Jahrhunderts und eröffnet eine weitere historische Perspektive auf die Region.

Kapelle Nanebevzetí Panny Marie

Ein anderer kultureller Akzent liegt direkt bei der Kapelle Nanebevzetí Panny Marie. Sie stammt aus dem Jahr 1838 und enthält Statuen der Jungfrau Maria und des heiligen Johannes von Nepomuk. Neben der Kapelle steht ein Marmorkreuz auf einem Sandsteinsockel aus dem Jahr 1906. Die beiden Jahreszahlen machen die Kapelle zugleich zu einem Ort mit eigener Baugeschichte und zu einem kleinen Ensemble mit einem späteren Erinnerungszeichen.

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