Habrůvka – Wald, Karst und historische Spuren

Habrůvka verbindet eine geschützte Waldlandschaft mit ungewöhnlichen Spuren aus Natur- und Kulturgeschichte. Die Habrůvecká bučina, Wege durch das Gebiet und die Verbindung nach Rudice eröffnen unterschiedliche Zugänge zu einem Ort, an dem Karst, Wald und historische Zeugnisse eng beieinanderliegen.

Die Habrůvecká bučina: Wald und Karst

Die Habrůvecká bučina ist ein nationales Naturschutzgebiet im Katastralgebiet Habrůvka. Sie schützt einen artenreichen Komplex natürlicher Buchen- und Buchen-Eichenwälder. Zum geschützten Bereich gehören außerdem eine Geodenfundstätte in den Rudické-Schichten sowie eine Gruppe oberirdischer und unterirdischer Karsterscheinungen. Damit zeigt die Landschaft nicht nur einen bestimmten Waldtyp, sondern auch geologische Besonderheiten, die den Charakter der Habrůvecká bučina mitprägen.

Ein Weg entlang des Randes der Habrůvecká bučina ermöglicht den Blick in das Schutzgebiet hinein. Direkt am Weg nahe der Habrůvecká bučina steht außerdem der bemerkenswerte Gedenkbaum Modřín troják u Habrůvky. Bei Ihrem Aufenthalt sollten Sie die Wege in der Habrůvecká bučina nicht verlassen, damit der Schutz des Gebiets berücksichtigt wird. Die Kombination aus Randweg, Waldbestand und geschützten geologischen Erscheinungen lässt sich so mit einer klaren Orientierung für den Besuch verbinden.

Historische Spuren im Wald und bei Býčí skála

Die Habrůvecká bučina bewahrt auch Zeugnisse früherer Nutzung. Dort befinden sich Schlackenreste aus dem 11. Jahrhundert. Außerdem stehen im Gebiet die Überreste eines Kalkofens, den Kalkbrenner aus der nahe gelegenen Gemeinde Habrůvka noch bis 1924 betrieben. An der nördlichen Grenze der Habrůvecká bučina erinnert ein Denkmal an Prof. Alois Zlatník.

Bei Býčí skála führen die historischen Funde in eine deutlich ältere Zeit zurück. Dort wurde ein hallstattzeitliches Grab aus der älteren Eisenzeit mit mehr als 40 Skeletten entdeckt. Ebenfalls bei Býčí skála wurde eine kleine Bronzestierfigur gefunden. Wenn Sie sich für Archäologie und die Geschichte der Region interessieren, treffen hier konkrete Fundstücke und ein außergewöhnlicher Fundzusammenhang aufeinander. Für Býčí skála ist zudem eine zeitlich begrenzte Besuchsform dokumentiert: Die Stätte konnte im Juni an Wochenenden im Rahmen von Tagen der offenen Tür besichtigt werden.

Anreise mit Bus und Forstweg

Bei Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs beginnt das Programm Josefovské údolí an der Bushaltestelle Habrůvka, Josefov. Das Programm endet an derselben Haltestelle an der Wegkreuzung. Zusätzlich fährt die Buslinie 157 von Adamov nach Vyškov und führt über Habrůvka.

Für eine Verbindung zwischen den Orten steht der Forstweg K Hlinkovým dolům zur Verfügung; er verbindet Habrůvka und Rudice. Für Rennradfahrer wird der nördliche Abschnitt dieses Forstwegs bis zur Kreuzung mit dem Forstweg Padouch empfohlen. Damit lässt sich die Wahl des Ausflugs stärker auf die gewünschte Fortbewegungsart ausrichten, ohne die unterschiedlichen Wege und ihre jeweilige Orientierung miteinander zu vermischen.

Weitere Orte für Ihre Suche

Wenn Sie Habrůvka mit weiteren Orten vergleichen möchten, finden Sie hier die nächsten Ziele für Ihre Recherche: Nýrov, Křtěnov, Petrovice, Lazinov, Svinošice, Býkovice, Velké Opatovice, Rozseč Nad Kunštátem.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Blansko.

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