Štěpánovice entdecken: Naturwege, Radrunden und historische Zeugnisse

Štěpánovice verbindet Flusslandschaft, bewaldete Hänge und mehrere historische Bauwerke und Denkmäler. Der Ort liegt am Fluss Svratka und ist von den bewaldeten Hängen der Gipfel des Naturparks Svratecká hornatina umgeben. Die Svratka bildet dabei den Bezug zum Flussraum, während die bewaldeten Hänge der Gipfel des Naturparks den landschaftlichen Rahmen bestimmen. Wer Wasserlandschaft und Wald miteinander verbinden möchte, findet hier beides im Umfeld des Ortes. Damit bietet Štěpánovice einen klaren landschaftlichen Rahmen für einen Aufenthalt, bei dem Spaziergänge, Wanderwege, Radtouren und Kultur miteinander verbunden werden können.

Wanderwege und Landschaft an der Svratka

Durch Štěpánovice führt ein rot markierter Wanderweg. Am Bahnhof Štěpánovice beginnen außerdem blau und gelb markierte Wanderwege. Die drei markierten Wege verteilen sich damit auf den Ort und den Bahnhof als Ausgangspunkte. Zusammen mit der Lage an der Svratka und den bewaldeten Hängen der Gipfel des Naturparks Svratecká hornatina ergibt sich ein Wechsel aus Ortslage, Fluss und Wald.

Radrunden mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Für Radfahrer bietet die kleine Radrunde zwischen Borač und Kaly Gelände, das für Mountainbikes geeignet ist. Wer eine andere Streckenidee sucht, findet mit der 23 Kilometer langen Radrunde Na Babylon eine Verbindung über Tišnov, Štěpánovice, Borač, den Aussichtsturm Babylon, den Aussichtsturm Křivoš, Kaly, Dolní Loučky und Předklášteří zurück nach Tišnov. Auf dem Abschnitt Štěpánovice–Podolí der kleinen Radrunde kann der Zug genutzt werden.

Kleine Denkmäler und Ortsgeschichte

Auch kulturell prägen mehrere unterschiedliche Bauwerke das Ortsbild von Štěpánovice. Die Kapelle des heiligen Kyrill und Methodius gehört zu den historischen Denkmälern von Štěpánovice. Hinzu kommen die Boží muka in Štěpánovice, die als geschützte Kulturdenkmäler eingetragen sind. Die aus rotem Sandstein gefertigte Bildsäule ist ein Beispiel kleiner barocker Sakralarchitektur aus dem Jahr 1706. Der rote Sandstein, die barocke Bauform und das frühe Baujahr geben diesem Denkmal ein eigenständiges historisches Profil. Die Kapellen und die Bildsäule gehören dabei im Ortsbild von Štěpánovice unterschiedlichen Formen sakraler Architektur an.

In Štěpánovice steht außerdem eine barocke Kapelle der heiligen Anna. Im Zentrum des Ortes befindet sich ein ehemaliges Mühlengebäude aus dem Jahr 1843. Die Jahreszahlen 1706 bei den Boží muka und 1843 beim Mühlengebäude markieren zwei verschiedene historische Zeitpunkte. Damit stehen im Ort sakrale Bauwerke verschiedener Form neben einem Gebäude, das auf die frühere Nutzung als Mühle verweist. Zusammen mit den markierten Wanderwegen, der Lage an der Svratka und den Radrunden entsteht ein Ortsbild, in dem sich Naturerlebnis, Bewegung und kleine Zeugnisse der Baugeschichte unmittelbar verbinden.

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