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Radětice: Aussicht, Naturpark und Kultur

Unterkünfte in Radětice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Radětice verbindet Natur- und Kulturspuren mit mehreren eigenständigen historischen Orten. In der Umgebung und im Dorf selbst finden sich ein Aussichtspunkt, eine Waldlandschaft, sakrale Bauwerke, archäologische Zeugnisse und Erinnerungsorte. Sie stehen für unterschiedliche Facetten der Ortsgeschichte, von religiöser Stiftung und frühmittelalterlichen Spuren bis zum Gedenken an Bewohner. Landschaft und Vergangenheit sind hier deshalb in mehreren Formen präsent.

Waldlandschaft und Aussicht über Bechyně

Der Naturpark Plziny erstreckt sich teilweise über das Katastergebiet Radětice u Bechyně. Er soll den Landschaftscharakter eines ausgedehnten Waldkomplexes mit Wasserflächen sowie bedeutenden natürlichen und ästhetischen Werten bewahren. Für Sie eröffnet das einen größeren Landschaftszusammenhang neben den einzelnen Bauwerken des Ortes. Die Rozhledna Radětice setzt dazu einen klaren Aussichtspunkt: Ihr Blickfeld spannt sich über etwa 150 Grad und reicht von Nordosten bis Südosten. Besonders Bechyně sowie die umliegenden Gemeinden und Siedlungen liegen in diesem Panorama.

Poušť: Kirchlein, Einsiedelei und Grabhügel

Auch der Wald Poušť trägt wesentlich zum historischen Charakter von Radětice bei. Der fromme Graf Jan Norbert ze Štenberka ließ dort 1676 auf einer felsigen Anhöhe das Kirchlein des heiligen Johannes des Täufers mit einer Einsiedelei errichten. Seit 1980 veranstaltet die Evangelisch-methodistische Kirche im Areal des Kirchleins christliche Bildungskurse; außerdem dient das Areal der Kirche zu Erholungszwecken.

Im Wald Poušť befinden sich in zwei Reihen 14 erhaltene slawische Grabhügel. Insgesamt gelten dort 14 bis 16 Grabhügel als aus dem Frühmittelalter stammend. Damit begegnen Ihnen in derselben Landschaft sakrale Geschichte und archäologische Spuren, ohne dass beide Themen zu einem einzigen Bauwerk zusammenfallen.

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Kapellen und Erinnerungsorte in Radětice

Die Kaplička-zvonice in Radětice wurde 1921 erbaut und ist 11,80 Meter hoch. Ihre ursprüngliche Innenmalerei, die Bildausstattung mit vier Heiligenbildern und der Altar wurden 2002 restauriert. Ein anderes Zeugnis der Ortsgeschichte ist das Kriegsdenkmal von Radětice. Es trägt die Namen von 30 Einwohnern von Radětice, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Beide Orte machen unterschiedliche Seiten der lokalen Vergangenheit sichtbar: die religiöse Gestaltung des Dorfes und das Gedenken an seine Bewohner.

Eine weitere Besonderheit ist die halbrunde Kapelle der heiligen Maria. Der Bauer Jan Kožíšek ließ sie 1857 errichten. Heute steht sie in Radětice an der Hauptstraße in Richtung Bechyně, befindet sich in Privateigentum und wurde 1997 auf Kosten der Gemeinde renoviert. Die Verbindung aus Baujahr, Lage und Eigentumsverhältnis gibt diesem kleinen Bauwerk eine klar erkennbare eigene Geschichte.

Wenn Sie neben Radětice weitere Ziele für Ihre Suche vergleichen möchten, können Sie auch Dírná, Hrusova Lhota, Krtov, Radimovice U Želče, Dobronice U Chýnova, Sezimovo Ústí, Opařany und Obora ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tábor.

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