Mladá Vožice – Schlossgeschichte, Kapelle und Hügellandschaft
Unterkünfte in Mladá Vožice
Mladá Vožice: Schlossgeschichte, Kapelle und hügelige Landschaft
Mladá Vožice verbindet markante Zeugnisse der Ortsgeschichte mit Wegen und Erlebnissen für unterschiedliche Urlaubstage. Das Schloss Vožický zámek entstand zwischen 1570 und 1603 und wurde unter den Küenburgs in seine heutige barocke Gestalt umgebaut. Am Haupteingang fallen historisch alte, geschnitzte Tore auf. Auch die dem heiligen Martin geweihte Kirche gehört zur frühen Geschichte des Ortes: Sie stand bereits 1348, als Mladá Vožice erstmals erwähnt wurde.
Historische Spuren im Ortsbild
Zu den ältesten Bauwerken von Mladá Vožice zählt der Glockenturm „Zvonice – solná věž“. Der turmartige Wachposten wurde auf einer erhöhten Stelle im Zentrum errichtet; in seinem Erdgeschoss befand sich ein Salzlager. Einen anderen Zugang zur Regionalgeschichte bietet das Památník Mladovožicka. Dort sehen Sie historisches Geschirr aus Zinn, Kupfer, Porzellan, Steingut und Glas. Derzeit widmet sich die Einrichtung außerdem dem in Mladá Vožice geborenen Historiker und Professor August Sedláček (1843–1926), dem Begründer der tschechischen Orts- und Familienkunde und Schöpfer des Werks „Hrady, zámky a tvrze Království českého“.
Zur Sammlung gehören auch Werke des akademischen Malers Ota Bubeníček (1871–1962), der in Mladá Vožice lebte und arbeitete. Im Kunstsaal werden Gemälde tschechischer und europäischer Maler des 17. bis 19. Jahrhunderts gezeigt. In der Židovská-Straße ist eine Gruppe von vier ehemaligen jüdischen Häusern erhalten. Die Mauerreste der neugotischen Synagoge bilden zusammen mit einem angrenzenden Haus einen Wohnbau; an ihm erinnert eine Gedenktafel an die Holocaustopfer.
Kapelle auf dem Hrad und Wege durch die Umgebung
Die Kapelle Mariä Himmelfahrt auf dem Hrad steht an der Stelle einer königlichen Burg, die 1425 während der Hussitenkriege vollständig zerstört wurde. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts gab Krištof Karel Přehořovský z Kvasejovic ihren Bau in Auftrag. Ein Kreuzweg führt am Hang zur Kapelle. Von Westen erreichen Sie sie über 32 steinerne Stufen. Geöffnet ist sie jedes Jahr in der Adventszeit, zu Weihnachten, zu Ostern und zur Vožicer Wallfahrt. Von der Kapelle „Na hradě“ reicht der Blick über hügelige Landschaft und grüne Täler.
Wer eine aktive Unternehmung sucht, findet die Via Ferrata von Mladá Vožice in der Straße Pod Hradem. Sie richtet sich an abenteuerlustige Besucher und an Kletteranfänger. Als empfohlener Parkplatz gilt der Platz am Náměstí obětí nacizmu; von dort führt der Weg über die Straßen Majora Boháče und Pod Hradem in etwa zehn Minuten zu Fuß zur Ferrata.
Für die weitere Planung stehen außerdem verschiedene Routen zur Auswahl: Für den 15. Mai 2027 ist die 36 Kilometer lange Mladovožická Route des Marschs Praha–Prčice mit Start am Busbahnhof Mladá Vožice vorgesehen. Der Lehrpfad „Stříbrná osmička“ beginnt in Sudoměřice u Tábora am Bahnhof oder in Mladá Vožice. Die Radtour „Vítězství u Mladé Vožice“ führt über Stará Vožice nach Mladá Vožice. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf Ortsgeschichte, Kunst, religiöse Bauwerke, Wandern oder Radfahren legen.
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Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie außerdem Dubina, Nová Ves U Chýnova, Sezimovo Ústí, Zvěrotice, Pojbuky-Blatnice, Vesce, Ceraz und Roudná aufrufen.
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