Mičovice: Kulturgeschichte und Landschaft im Šumava-Vorgebirge
Unterkünfte in Micovice
Mičovice verbindet eine bis ins Mittelalter zurückreichende Geschichte mit einer hügeligen und bergigen Landschaft im Vorgebirge des Šumava-Gebirges. Die Lage 13 km östlich von Prachatice verbindet dabei Landschaft, Ortsgeschichte und regionale Tradition. Die Themen reichen von Höhenlagen und Obstpflanzungen bis zu einem Naturdenkmal, historischen Bauwerken und regionaler Tradition.
Landschaft zwischen Obstpflanzungen und Naturdenkmal
Mičovice erstreckt sich durch eine hügelige und bergige Landschaft im Vorgebirge des Šumava-Gebirges. Die Höhenlage reicht von 564 m in Ratiborova Lhota bis 708 m in Klenovice. Zwischen diesen Orten beträgt der Höhenunterschied 144 m. Die unterschiedlichen Höhenstufen prägen damit gemeinsam mit der Lage östlich von Prachatice den landschaftlichen Rahmen des Ortes.
Ein charakteristisches Merkmal des örtlichen Landschaftsbildes sind die kommerziellen Obstpflanzungen im gesamten Verwaltungsgebiet von Mičovice. Hinzu kommt das Naturdenkmal Pančice v Řekách, das 6,25 ha im Gebiet von Mičovice umfasst. Am nordöstlichen Rand des Planungsgebiets ist im Zusammenhang mit diesem Naturdenkmal außerdem das Vorkommen der Frühlingsknotenblume dokumentiert. Kultivierte Obstflächen und das Naturdenkmal stehen damit für zwei unterschiedliche Seiten der Landschaft.
Die Umgebung von Mičovice ergänzt diesen Rahmen um mehrere als Berge erfasste Landschaftsmerkmale. Vrata ist in der näheren Umgebung von Mičovice als Berg erfasst. Rohanovský vrch und Libín sind in der Umgebung von Mičovice als Berge erfasst. Im weiteren regionalen Umfeld befindet sich Volovický vrch, ebenfalls als Berg erfasst. Chlumany ist dort als antike Stätte erfasst.
Geschichte, Denkmal und regionale Tradition
Die Anfänge der Besiedlung von Mičovice reichen in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück. Das Dorf wurde auf einem Gebiet gegründet, das dem Kloster Zlatá Koruna gehörte. Die erste schriftliche Erwähnung von Mičovice stammt aus dem Jahr 1400. Die zeitliche Abfolge reicht damit von der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zum Jahr 1400. Der Bezug zum Kloster Zlatá Koruna gehört zur Gründungsgeschichte des Dorfes.
Ein konkreter Denkmalbezug ist das ländliche Anwesen Mičovice Nr. 30, das als unbewegliches Kulturdenkmal ausgewiesen ist. In Frantoly stammt die Kirche St. Philipp und Jakob aus dem frühen 14. Jahrhundert; zwei Jahre nach einem Brand im Jahr 1754 wurde sie im Barockstil umgebaut. Das Anwesen und die Kirche ergänzen die Siedlungsgeschichte um zwei unterschiedliche historische Bauwerke: ein ländliches Anwesen und einen Sakralbau.
Zur bis heute erhaltenen Tradition in der Gemeinde Mičovice gehört unter anderem ein Masopust-Umzug. Der Umzug ergänzt die historischen Orte und die ältere Siedlungsgeschichte um einen Brauch der Gemeinde. So stehen in Mičovice neben der Ortsgeschichte auch konkrete Gebäude und eine bis heute erhaltene Tradition im Mittelpunkt.
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