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Kunratice: Kirche, Kapelle und Wanderweg

Unterkünfte in Kunratice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kunratice verbindet eine lange belegte Kirchengeschichte mit markierten Wegen, besonderen Erinnerungsorten und einer eigenen Veranstaltungskultur. Wenn Sie einen Ort suchen, an dem sich historische Entdeckungen, Spaziergänge und ungewöhnliche lokale Traditionen verbinden lassen, finden Sie hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die Allerheiligenkirche, die Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes, der Weg von Frýdlant nach Arnoltice und das natürliche Freibad zeigen Kunratice aus verschiedenen Blickwinkeln.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs

Durch Kunratice führt der grün markierte KČT-Wanderweg von Frýdlant nach Arnoltice. Damit ist im Ort eine konkrete Wanderverbindung dokumentiert, die Kunratice in eine längere Strecke zwischen diesen beiden Orten einordnet. Besucher können außerdem die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten von Kunratice zu Fuß oder bei Fahrradausflügen entdecken. Für die Gestaltung eines Ausflugstages eröffnet das zwei unterschiedliche Formen der Erkundung: Sie können sich auf die Ortsgeschichte konzentrieren oder die verstreuten Besonderheiten mit einer aktiven Tour verbinden.

Die Allerheiligenkirche am höchsten Punkt der Siedlung

Die Allerheiligenkirche ist bereits für das Jahr 1377 belegt, als dort ein Pleban erwähnt wurde. Ihre heutige Erscheinung verweist auf mehrere Phasen der Veränderung: Ursprünglich war sie gotisch, Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie barock umgestaltet, und 1879 erfolgte eine erneute Veränderung. Schon die Abfolge dieser Jahreszahlen macht die Kirche zu einem anschaulichen Ort für die Entwicklung der Siedlung über mehrere Jahrhunderte.

Auch ihre Lage gehört zum Charakter des Ortes. Die Allerheiligenkirche steht auf einem niedrigen Hügel am nordöstlichen Rand von Kunratice, am höchsten Punkt der Siedlung. Umgeben ist sie von einem ummauerten Friedhof. Wer sich für historische Ortsbilder interessiert, findet hier daher nicht nur ein einzelnes Gebäude, sondern ein klar beschriebenes Ensemble aus Kirche, erhöhter Lage und Friedhof.

Eine Kapelle mit ungewöhnlicher Vorgeschichte

Östlich von Kunratice, in den Feldern nahe Tongrund, steht die Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes. Ihre Entstehungsgeschichte unterscheidet sie deutlich von einem gewöhnlichen Sakralbau: 1847 entstand sie durch den Umbau eines 1742 von französischen Truppen errichteten Schießpulverlagers. Nach 1900 wurde die Kapelle von Emmaus-Benediktinern im Beuroner Stil umgestaltet. Die Kapelle verbindet damit mehrere klar datierte Bauphasen und eine bemerkenswerte Umnutzungsgeschichte.

Tongrund, Gedenken und Wasser

Das Tongrunder Denkmal steht an der rechten Seite der Straße III/03511 in Richtung Frýdlant, noch vor dem Tongrunder Teich, der auch Totex heißt. Am Denkmal findet jährlich eine Gedenkveranstaltung statt, die der Gefallenen nicht nur dieses Kriegskonflikts gedenkt.

Auf dem Gebiet von Kunratice befindet sich außerdem ein Wasserreservoir, das als natürliches Freibad genutzt wird. Zusammen mit den Möglichkeiten für Spaziergänge und Fahrradausflüge erweitert dieser Ort die thematische Bandbreite des Aufenthalts um einen Bezug zum Wasser, ohne dass Kunratice auf nur eine Erlebnisart festgelegt ist.

Lokale Tradition im November

Eine ganz eigene Note bringt die Kunratická JamParáda. Der Marmeladenkoch-Wettbewerb ist für Teilnehmende aus Tschechien und dem Ausland offen. Am ersten Samstag im November werden die Ergebnisse feierlich bekannt gegeben und alle Wettbewerbsproben öffentlich verkostet.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele entdecken Sie unter Radimovice, Nové Město Pod Smrkem, Hodkovice Nad Mohelkou, Mníšek, Bílý Kostel Nad Nisou, Bílý Potok, Hrádek Nad Nisou und Janův Důl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Liberec.

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