Heřmanice U Frýdlantu
Unterkünfte in Heřmanice U Frýdlantu
Heřmanice U Frýdlantu zwischen Aussicht, Glas und Geschichte
Heřmanice U Frýdlantu verbindet Aussicht, Familienentdeckungen, Glasgestaltung, Radfahren und historische Spuren zu einem vielseitigen Reiseziel.
Aussicht und gemeinsames Entdecken
Ein markanter Anlaufpunkt ist der Aussichtsturm in Heřmanice. Er ist 25 m hoch und ganzjährig frei zugänglich. Unterhalb des Aussichtsturms beginnt „Do nitra sopky“, ein Outdoor-Familienspiel, das mit einer mobilen App oder einem praktischen Notizbuch gespielt werden kann. Der Startpunkt liegt an einem touristischen Parkplatz; dort besteht eine Parkmöglichkeit. So lassen sich ein Aussichtspunkt und eine spielerische Entdeckungsidee in einem Besuch verbinden, ohne dass Sie sich auf eine einzige Art des Erlebens festlegen müssen.
Glas als handwerkliche und kulturelle Spur
Die Sklárna Josef Novotný stellt handgefertigte Glasprodukte her. Das Spektrum reicht von kleinen Schmuckstücken über Gebrauchsglas bis zu monumentalen Glasobjekten. Die Glashütte kann werktags von 8 bis 15 Uhr besichtigt werden; am Wochenende ist sie unregelmäßig geöffnet. Eine weitere Facette bietet SpiderGlass: Besucher können dort den technologischen Herstellungsprozess, eine Ateliergalerie für Glas und Schmuck sowie einen Ausstellungsraum mit originalen Keramikformen besichtigen. Damit stehen in Heřmanice sowohl fertige Glasarbeiten als auch ihre handwerkliche und gestalterische Umgebung im Mittelpunkt.
Radroute und historische Verbindungen
Für eine aktive Tagesgestaltung führt die Cyklotrasa 1 durch Hrádek nad Nisou, Václavice, Albrechtice u Frýdlantu, Heřmanice und Frýdlant. Einen anderen Blick auf die regionale Vergangenheit eröffnet die Heřmanička. Sie war eine ehemalige Schmalspurbahn von Frýdlant zu den grenznahen Heřmanice. Historisch verband sie Frýdlant über das sächsische Schmalspurbahnnetz mit dem heutigen Bogatynia und Žitava. Diese Bahnbezüge gehören zur Geschichte des Ortes und sind nicht als heutiger Bahnbetrieb zu verstehen.
Felsformation, Figuren und lokale Geschichte
Kodešova skála ist ein Basaltfelsmassiv mit einer Felswand, an der die fächerförmige Anordnung der Basaltsäulen deutlich sichtbar ist. Der Name erinnert an den Frýdländer Lehrer Otakar Kodeš, der dort am 22. September 1938 von einem Angehörigen eines sudetendeutschen Verbands erschossen wurde. Landschaftliches Detail und historische Erinnerung liegen hier eng nebeneinander, ohne dass die Felsformation auf eine reine Naturattraktion reduziert werden muss.
Eine eigenwillige Sehenswürdigkeit ist außerdem Heřmanické peklo. Die ganzjährig frei zugängliche Attraktion zeigt hölzerne Figuren von fünf erwachsenen Teufeln, einer Teufelin und zwei kleinen Teufeln sowie drei Bären. Hinzu kommen eine Höllenmaske mit Spinnennetz und ein Höllenthron zum Sitzen. Im Dezember treffen sich im Heřmanické peklo Kinder mit Mikuláš, Teufeln und Engeln. Für Familien entsteht dadurch neben dem Outdoor-Spiel ein weiterer Ort mit deutlich eigener Bildsprache und saisonalem Bezug.
Für den Vergleich weiterer Reiseziele können Sie außerdem Hlavice, Hejnice, Příšovice, Žďárek, Chotyně, Jindřichovice Pod Smrkem, Dolni Rasnice und Čtveřín berücksichtigen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Liberec.