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Plískov – Kapelle, Rundweg und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Plískov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Plískov verbindet eine bemerkenswerte Ortsgeschichte mit einem bewaldeten Umfeld und mehreren konkreten Anlässen für eine Entdeckungstour. Dazu gehören eine Kapelle aus dem Jahr 1849, ein Rundwanderweg mit alten Blockhäusern, drei geschützte Eichen und ein geplanter Lauf durch die Landschaft von Bukov und Plískov.

Ein geplanter Lauftermin mit eigener Landschaftskulisse

Ein klar datierter Anlass ist der 45. Běh Bukovem. Er ist für Samstag, den 10. Oktober 2026, geplant und soll als dritte Ausgabe im Rahmen des Brdský běžecký pohár stattfinden. Běh Bukovem ist ein regelmäßig jährlich stattfindendes Lauf-Festival. Die Strecke verläuft über Wiesen, Waldwege und Fußpfade in Bukov und Plískov. Der Termin liegt im Herbst und verbindet die beiden Orte über unterschiedliche Landschaftsabschnitte. Die Ausgabe von 2026 bleibt ein geplanter Termin und ist kein bereits stattgefundenes Ereignis.

Geschichte vom Kmetcím-Hof bis zum Eisenerzabbau

Die Vergangenheit von Plískov reicht bis ins Jahr 1377 zurück. Damals war der Ort ein Kmetcím-Hof, dessen Besitzer Jan Drahoň von Újezd war. Im Jahr 1585 wurde Plískov an Ladislav den Älteren von Lobkowicz verkauft und dadurch mit Zbiroh verbunden. Eine weitere historische Schicht ist mit der Zeit verbunden, in der Dr. Strousberg Besitzer des Zbiroher Herrschaftsgebiets war: Während dieser Periode wurde in Plískov Eisenerz abgebaut.

Der 1914 im bebauten Ortsbereich von Plískov gefundene eneolithische Steinhammer verweist auf eine Zeit vor dem Jahr 1377. Der eneolithische Steinhammer ist ein archäologischer Fund aus einer vorgeschichtlichen Epoche. Zur jüngeren Ortsgeschichte gehört außerdem die Bienenzucht. Sie wurde in Plískov früher betrieben und wird dort bis heute fortgeführt, wenn auch nur noch von wenigen Imkern.

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Kapelle, Dorfplatz und bewaldete Umgebung

Auf dem Dorfplatz von Plískov steht eine Kapelle aus dem Jahr 1849. Die Kapelle von Plískov ist als geschütztes Kulturdenkmal unter der ÚSKP-Nummer 27572/4-2566 eingetragen. Ein Rundwanderweg führt in Plískov an alten Blockhäusern vorbei. Bei der Rundwanderung liegt neben der Kapelle ein von Seerosen bedeckter Teich mit einem Rastplatz. Die Ortsrunde verbindet dabei die Kapelle mit den alten Blockhäusern und dem Teich.

Das bewaldete Umfeld von Plískov gehört zur Radečsko–Křivoklátská vrchovina. Zu den besonderen Naturmerkmalen des Ortes zählen außerdem drei geschützte Eichen. Ein kultureller Bezugspunkt ist das Plískover Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, das von Vojtěch Havíř, einem Steinmetz und Bildhauer aus Radnice, geschaffen wurde. Auch der Komponist Josef Poncar hielt sich in Plískov auf. Der Aufenthalt des Komponisten Josef Poncar ergänzt die Ortsgeschichte um einen musikalischen Bezug.

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