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Klabava – Stausee und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Klabava

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Klabava verbindet eine markante Wasserlandschaft mit Spuren des Eisenerzbergbaus und einer eigenständigen Ortsgeschichte. Wer einen Aufenthalt nicht nur nach Landschaft, sondern auch nach historischen Bezügen und kulturellen Anknüpfungspunkten auswählt, findet hier mehrere klar unterscheidbare Themen: den Klabava-Stausee, das Naturdenkmal Pod Starým hradem, alte Anlagen des Bergbaus und Zeugnisse des Vereins- und Theaterlebens.

Wasserlandschaft und Naturdenkmal

Der Klabava-Stausee dient heute vor allem der Erholung sowie der Sicherung des Mindestabflusses und dem Hochwasserschutz. Seine Entstehung ist eng mit der regionalen Industriegeschichte verbunden: Der Stausee wurde 1957 als Hochwasserschutz für das Eisenerzbergwerk in Ejpovice errichtet. Auch die Dimensionen des Bauwerks sind präzise dokumentiert. Der Damm ist 403,6 Meter lang und 12,6 Meter hoch. Der Stausee ist damit zugleich ein Gewässer und ein technisches Bauwerk. Einen anderen Landschaftsbezug markiert Pod Starým hradem. Der Ort ist in Klabava als Naturdenkmal ausgewiesen. Diese Bezeichnung setzt einen naturkundlichen Bezug neben die technischen Anlagen des Stausees und der Wasserwirtschaft. Für die Auswahl eines Reiseziels ergibt sich dadurch ein Kontrast zwischen Wasserbau, Industriegeschichte und ausgewiesener Natur.

Bergbaugeschichte und technische Spuren

Die Geschichte des Eisenerzes wird an mehreren Orten greifbar. Der Stollen des heiligen Antonius von Padua bei Klabava entstand 1670 und wurde zur wichtigsten Quelle für Eisenerz für die Eisenwerke von Klabava. Er steht damit für die historische Bedeutung des Erzabbaus im Ort und erklärt einen Teil des wirtschaftlichen Hintergrunds, vor dem auch die späteren Anlagen der Wasserwirtschaft zu verstehen sind. Zu den technischen Zeugnissen gehören außerdem die Wassertunnel von Ejpovice. Sie wurden 1958 fertiggestellt und sind 1.500 Meter lang. Einer der Wassertunnel wird als Zuleitung zu einem Wasserkraftwerk genutzt. Die Tunnel ergänzen die Geschichte des Stausees um ein weiteres Kapitel der Wasserführung und Energiegewinnung. Zusammen mit dem Damm und dem Bergbaustollen entsteht so ein deutliches Bild von Klabava als Ort, an dem Naturraum, Erzgewinnung und technische Infrastruktur miteinander verbunden sind. Auch Starý zámek fügt der Ortsgeschichte eine historische Ebene hinzu. Dabei handelt es sich um die Ruine einer mittelalterlichen Wachburg nahe dem Bahnhof von Klabava. Sie diente der Überwachung der Arbeiten in den örtlichen Bergwerken. Der Standort nahe dem Bahnhof und die frühere Funktion als Wachburg verweisen auf die Verbindung von Verkehr, Schutz und Bergbau, ohne dass daraus ein heutiges Besuchsangebot abgeleitet werden muss.

Kulturelle Tradition und Anreise

Klabava besitzt neben den baulichen und landschaftlichen Themen auch eine dokumentierte Theatertradition. Das Amateurtheaterensemble „Mošna“ bestand von 1898 bis 1964 und trat an vielen Orten im Bezirk auf. Für den 8. August 2026 war außerdem die traditionelle Feier zum Tag von Klabava am Vereinsheim des Gemeindeamts vorgesehen; zum Tanzen und Zuhören sollten Brontosauři revival und Katapult Revival spielen. Dieser Termin ist als Planungshinweis zu verstehen und nicht als allgemeine Aussage über ein laufendes Veranstaltungsprogramm. Klabava ist mit dem Auto und mit dem Zug erreichbar. Für die Reiseplanung steht damit die grundsätzliche Wahl zwischen zwei dokumentierten Anreisearten offen. Wer für den Aufenthalt eine Unterkunft sucht, kann Klabava daher zunächst nach dem gewünschten Zusammenspiel aus Wasserlandschaft, Bergbaugeschichte, Kultur und Verkehrsanbindung beurteilen. Weitere Orte für Ihre Recherche: Přívětice, Busovice, Sebečice, Kamenný Újezd, Čilá, Mirošov U Rokycan, Skomelno, Hrádek U Rokycan.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rokycany.

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