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Chvaletice entdecken: Geologie, Radweg und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Chvaletice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Chvaletice am Ende des Kamms der Železné hory

Chvaletice liegt im nordwestlichen Ausläufer des Nationalen Geoparks Železné hory. Hier endet der Kamm der Železné hory, während sich jenseits der Labe die Východočeská tabule erstreckt. Die Labe bildet dabei die räumliche Bezugslinie zwischen dem auslaufenden Gebirgskamm und der jenseits gelegenen Tafel; der Landschaftswechsel lässt sich so bereits an der Ortslage nachvollziehen. Diese geologische Übergangslage gibt dem Ort ein klares eigenes Thema: Die örtlichen Gesteine erzählen von zwei unterschiedlich alten Meeren, vulkanischer Tätigkeit, Gebirgsbildungsprozessen wie Faltungen und einer bedeutenden Ansammlung von Erzen.

Wer Chvaletice besucht, kann diese Geschichte sowohl aus der Landschaft als auch aus erklärenden Stationen kennenlernen. Der Zugang zur geologischen Lokalität Chvaletice ist allerdings nur mit Sondergenehmigung möglich. Sie umfasst einen militärischen Bereich, einen Steinbruch und Privatgrundstücke. Für die Reiseplanung bedeutet das eine wichtige Unterscheidung: Die geologische Besonderheit ist ein prägendes Thema des Ortes, der unmittelbare Zugang zu ihrem Gebiet aber nicht frei möglich.

Radwege, Aussicht und Spaziergänge an der Labe

Für Radfahrer bietet Chvaletice mehrere dokumentierte Anknüpfungspunkte. MAGEO ist ein 29 km langer geologischer Radweg mit 13 Informationstafeln. Zu seinen Stationen gehören die Chvaletická vyhlídka und der Bahnhof Chvaletice. Ein weiterer Radweg erreicht Chvaletice über eine Unterführung am Bahnhof und führt von dort am Fluss bis nach Týnec nad Labem weiter. Die beiden Radwegbezüge unterscheiden sich klar: MAGEO ordnet die Strecke geologisch, der weitere Weg führt am Fluss bis nach Týnec nad Labem.

Die Chvaletická vyhlídka eröffnet einen weiten Blick über die Landschaft. Bei guter Sicht können Sie auch die Sněžka deutlich sehen. Am westlichen Rand der alten Chvaletice, in Hornická čtvrť, stehen an der Straße von Chvaletice nach Horušice zwei Informationstafeln. Von dort reicht der Blick weit auf die beschriebene geologische Lokalität. Ergänzend sind in Chvaletice Spaziergänge entlang der Ufer der Labe möglich. So lassen sich Radweg, Aussicht und Flusslandschaft als unterschiedliche Formen der Ortsentdeckung miteinander verbinden, ohne die geologische Lokalität selbst betreten zu müssen.

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Hornická Čtvrť: Ortsgeschichte und Kulturdenkmale

Die Geschichte von Chvaletice ist eng mit dem Bergbau verbunden. Große Teile der ursprünglichen Siedlung wurden durch den Bergbau zerstört; für die Bergleute entstand Hornická Čtvrť. Der historische Ortsteil bewahrt mehrere markante Erinnerungs- und Bauzeugnisse. Die neorenaissancezeitliche evangelische Kirche in Hornická Čtvrť wurde 1882 erbaut und geweiht und ist als Kulturdenkmal geschützt.

Zur Geschichte des Viertels gehört außerdem die ehemalige Masaryk-Grundschule. Sie wurde 1930 nach einem Entwurf des Architekten Řepa fertiggestellt und ist als unbewegliches Kulturdenkmal geschützt. Unterhalb der evangelischen Kirche steht auf einer Wiese ein Jan-Hus-Denkmal. Es erinnert an den 500. Jahrestag der Hinrichtung von Jan Hus. Seine Lage unterhalb der Kirche ordnet das Denkmal räumlich in den historischen Ortsteil ein. Damit bietet Hornická Čtvrť neben Landschafts- und Geologiethemen einen eigenständigen Zugang zur Ortsgeschichte.

Wenn Sie Ihre Suche auf weitere Ortsseiten ausdehnen möchten, können Sie außerdem Rokytno, Vysoke Chvojno, Újezd U Přelouče, Dříteč, Rybitví, Trusnov, Selmice und Sovolusky aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Pardubice.

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