Náměšť na Hané – Schloss, Terezské údolí und Bierkultur
Unterkünfte in Náměšť Na Hané
Náměšť na Hané verbindet Schlossgeschichte, geschützte Tallandschaft und eigenständige Brauereikultur. Das Schlossareal und das Naturschutzgebiet Terezské údolí setzen unterschiedliche Akzente: Sie können historische Räume erkunden, Wege durch Wiesen sowie Feld- und Waldlandschaften kennenlernen und regionale Spezialitäten entdecken. So lassen sich Kultur, Natur und Essen zu unterschiedlichen Schwerpunkten eines Aufenthalts verbinden.
Schloss und historische Details
Das Schloss Náměšť na Hané wurde 1766 als frühklassizistischer Bau französischen Typs errichtet. Das Schlossareal kann auf vier Rundgängen besichtigt werden. Ein Parkweg mit Bänken und Beleuchtung führt durch das Gelände; rund um das Gebäude ist der Schlosspark an allen vier Seiten durch Lindenalleen mit einem Rundweg verbunden. Im Zlatý salonek befindet sich eine Sammlung Meißner Porzellans, zu der auch ein großer Kronleuchter gehört. Im Wirtschaftseingang stehen zwei erzbischöfliche Kutschen. Die Familiengruft des gräflichen Geschlechts Kinských ist im Empirestil erbaut, in ihrer Krypta liegen drei Generationen der Náměšť-Kinských.
Auch die Ortsgeschichte zeigt sich an einzelnen Bauwerken. Die Statue Panny Marie Immaculaty in Náměšť na Hané wurde 1709 vom Olmützer Barockbildhauer David Johann Zürn dem Jüngeren geschaffen. Die heutige Kirche sv. Kunhuty folgte dem Abriss der alten Kirche am 26. Juli 1871. Der Grundstein wurde am 17. Oktober 1871 gesegnet, 1872 wurden Kirchengebäude und Turm bis zur Dachhöhe errichtet, und am 21. Oktober 1873 erfolgte die feierliche Weihe.
Terezské údolí und Wege durch die Natur
Das Naturschutzgebiet Terezské údolí erstreckt sich zwischen Náměšť na Hané und Laškov. Es ist ein geomorphologisch, botanisch, zoologisch und archäologisch außergewöhnlich wertvolles Gebiet. In den warmen Monaten blühen auf den Wiesen und in den Feuchtgebieten Wiesenblumen; bereits im zeitigen Frühjahr erscheinen dort kleine blaue Blüten der Österreichischen Meerzwiebel. Der Lehrpfad Terezským údolím führt über Wiesen sowie Feld- und Waldwege im Tal des Flusses Šumice und umfasst Standorte mit wärmeliebenden Pflanzen. Damit bietet das Tal je nach Jahreszeit und gewähltem Weg unterschiedliche Naturbeobachtungen.
Bier, regionale Küche und Orientierung
Für eine kulinarische Pause bietet das Areal des Náměšťský pivovar eine Brauereigaststätte und einen Gartensitzbereich. Neben Bier werden Spezialitäten aus Räucherei und Grill angeboten. Das Bierbrauereiunternehmen Pivovar Jadrníček braut nach traditionellen Verfahren und Rezepturen ausschließlich aus tschechischen Zutaten. Im Minibrauerei-Betrieb steht Besuchern außerdem eine rauchfreie Bierstube mit WLAN und 30 Sitzplätzen zur Verfügung. Schlossbesuch, Naturweg und regionale Küche lassen sich dadurch als verschiedene Tagesbausteine betrachten.
Náměšť na Hané verfügt über eine Bushaltestelle und einen Bahnhof. Von beiden Haltestellen erreichen Sie das Schloss über die rot markierte Wanderroute in etwa zehn Minuten bergauf. Die vorhandenen Wege und die ungefähre Gehzeit helfen dabei, die Anreise und den Beginn des Schlossbesuchs einzuordnen.
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