Mala Morava entdecken: Berge, Geschichte und Winterlandschaft

Mala Morava verbindet eine markante Berglandschaft mit einer ungewöhnlich dichten Geschichte kleiner Sakralbauten und regionaler Erinnerungsorte. Die Gemeinde liegt am Übergang zwischen Mähren und Böhmen, zwischen den Massiven Hrubý Les, Králický Sněžník und Hanušovická vrchovina. Damit bietet der Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: Sie können Naturerlebnisse, historische Entdeckungen und winterliche Aktivitäten in den Mittelpunkt stellen.

Zwischen drei Bergmassiven

Die Lage von Malá Morava macht die Landschaft selbst zu einem wichtigen Teil des Aufenthalts. Von Malá Morava führt ein Aufstieg über einen Bergkamm nach Norden zum Králický Sněžník; dafür sind etwa 4 Stunden angegeben. Im Winter gibt es in Malá Morava zahlreiche Langlaufloipen. Je nach Reisezeit entsteht so ein anderer Schwerpunkt: eine Wanderung in Richtung Králický Sněžník oder Tage auf den Loipen.

Die drei Bergmassive geben dem Ort dabei keinen einheitlichen, sondern einen wechselnden Landschaftscharakter: Der Norden richtet den Blick zum Králický Sněžník, während die Lage zwischen mehreren Höhenzügen auch abseits eines einzelnen Gipfelziels prägend bleibt. Für die Planung bedeutet das eine klare Wahl zwischen einem längeren Wandertag und winterlichen Runden auf den Loipen.

Kirchen, Kapellen und lokale Geschichte

In Vysoká steht die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, die als unbewegliches Kulturdenkmal eingetragen ist. Sie beherbergt ein Museum über Franz Schubert und seine Familie. Mit dem Bau der Kapelle ist außerdem Carl Schubert verbunden: Er gab 1782 den Anstoß dazu und leistete einen finanziellen Beitrag.

Auch in Malá Morava selbst finden sich historische Zeugnisse. Die heutige Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1689 errichtet. In ihre Mauer ist ein steinerner Grabstein aus dem Jahr 1629 eingelassen. Die barocke Kirche der Geburt der Jungfrau Maria in Vojtíškov stammt aus dem Jahr 1807.

Podlesí ergänzt dieses Bild um weitere geschützte Denkmäler. Die Kirche der Heiligen Maria Magdalena wurde 1683 an der Stelle eines früheren hölzernen protestantischen Bethauses errichtet. Die barocke Kirche der Heiligen Maria Magdalena gehört zu den geschützten Denkmälern in Malá Morava; ebenso zählt eine spätbarocke Pestsäule mit einer Statue der Jungfrau Maria aus dem Jahr 1736 zu den geschützten Denkmälern in Podlesí. In Sklené wird bereits 1437 eine Glashütte erwähnt.

Die Stationen setzen verschiedene Akzente: In Vysoká verbinden sich Kapelle, Museum und Baugeschichte, während in Malá Morava und Podlesí Kirchen, Grabstein und Pestsäule im Vordergrund stehen. So entsteht ein Kulturtag mit unterschiedlichen historischen Themen.

Besondere Orientierungspunkte und Termine

Nahe der Abzweigung nach Vojtíškov befindet sich der 333. Kilometer der Morava. Dort gibt es einen Rastplatz für Passanten und Besucher der Gemeinde. In Podlesí waren die Malomoravské slavnosti für Samstag, den 8. August 2026, auf dem Fußballplatz angekündigt. Solche konkreten Orte und Termine ergänzen die historischen Sehenswürdigkeiten um einen lokalen Bezug.

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