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Klopotovice – Kapelle, Denkmäler und flaches Land

Unterkünfte in Klopotovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Klopotovice verbindet eine flache, landwirtschaftlich geprägte Landschaft mit einer ungewöhnlich dichten Folge kleiner Kulturdenkmäler. Der Ort liegt am Rand des Obermährischen Tals auf sehr fruchtbaren Schwarzerdeböden. Für Ihre Reiseplanung entsteht daraus ein klarer Kontrast: Sie finden hier offene Landschaft und zugleich Erinnerungsorte, Kapellen, Kreuze und Statuen mit genau überlieferten historischen Bezügen.

Flaches Land am Fluss Blata

Das Katastergebiet von Klopotovice ist flach und weist einen Höhenunterschied von bis zu 10 Metern auf. Der Waldanteil ist gering, während die Landwirtschaft den Charakter des Ortes prägt. Der Fluss Blata durchquert das Katastergebiet von Nordwesten nach Südosten auf einer Gesamtlänge von 3 Kilometern; die Wasserfläche beträgt 3 Hektar.

Die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk

Im Mittelpunkt der örtlichen Kulturdenkmäler steht die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk. Sie wurde 1810 erbaut und geweiht und ist als Kulturdenkmal eingetragen. Ihre Architektur umfasst ein zurückgesetztes fünfeckiges Presbyterium und einen prismatischen Glockenturm. Zum Areal gehört die Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1740. Sie steht auf einem prismatischen Sockel; das Denkmal wurde 1740 restauriert und an seinen heutigen Standort versetzt.

Weitere historische Zeichen verteilen sich über den Ort und seine Feldwege. Kloboukův kříž ist ein Kreuz aus dem Jahr 1912 und steht an einem Feldweg von Klopotovice zur Straße Tovačov–Prostějov. Ein weiteres Kreuz aus dem Jahr 1882 befindet sich an einem Feldweg, der nach Tovačov führt. Das Kreuz aus dem Jahr 1855 markierte einen Ort für einen würdevollen Abschied von den Verstorbenen. Im Ortszentrum erinnert außerdem ein Denkmal für die Kriegsopfer an die lokale Geschichte. Es ist ebenso wie das Hauptkreuz auf dem Friedhof von Klopotovice ein Denkmal von lokaler Bedeutung.

Madonnen, Pietà und historische Erinnerungen

Mehrere religiöse Darstellungen ergänzen dieses Bild. Die Marienstatue in Klopotovice ist ein Denkmal von lokaler Bedeutung. Die Statue der Hostýnská-Madonna wurde Ende des 19. Jahrhunderts von František und Františka Klobouk in Auftrag gegeben; ihr Urheber war A. Beck aus Kroměříž. Die Statue der Svatokopecká-Madonna wurde im Mai 1946 am Standort eines zerstörten Kreuzes errichtet. Sie erinnert an die Verwüstung von Klopotovice am Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945.

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Auch die Pietà erzählt eine eigene Geschichte. Sie stellt die Schmerzhafte Mutter Maria mit dem vom Kreuz abgenommenen toten Jesus Christus auf dem Schoß dar. Die Eheleute Krátký aus Klopotovice ließen sie 1898 zu Ehren und zum Lob der Jungfrau Maria anfertigen. Das Freiheitsdenkmal aus dem Jahr 1922 erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner von Klopotovice und an die örtlichen Legionäre. Ein Sandsteindenkmal ist dem preußischen Major Eduard von Behr gewidmet und steht im Zusammenhang mit der preußisch-österreichischen Schlacht bei Tovačov am 15. Juli 1866.

Orientierung für Ihre Reiseplanung

Von Klopotovice führen Straßenverbindungen in Richtung Prostějov, Přerov und Olomouc. Die Autobahn in Richtung Brünn–Olomouc ist von Klopotovice aus in Richtung Prostějov 10 Kilometer entfernt. Wenn Sie ein Hotel in Klopotovice suchen, können Sie diese Straßenverbindungen zusammen mit der Landschaft am Blata und den örtlichen Kulturdenkmälern als Orientierung für Ihre weitere Planung heranziehen. So lässt sich der Ort sowohl über seine historische Prägung als auch über seine Lage im flachen Obermährischen Tal betrachten.

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Weitere Ziele für Ihren Vergleich

Wenn Sie Klopotovice mit weiteren Orten Ihrer Reiseplanung vergleichen möchten, finden Sie hier auch Olšany U Prostějova, Pivín, Malé Hradisko, Želeč, Určice, Plumlov, Skřípov und Otinoves.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Prostějov.