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Kladníky – Kapelle, Windmühlengeschichte und Radroute

Unterkünfte in Kladníky

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kladníky zwischen Maleník und Šišemka

Kladníky verbindet eine markante Lage mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Der Ort liegt an den südöstlichen Hängen des Massivs Maleník und zugleich im Tal des Flusses Šišemka. Seine Geschichte beginnt in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Jahr 1372 erhielten Brüder aus Kladníky die Festung Kladníky von Markgraf Johann Heinrich als Lehen.

Der vermutlich dort gelegene Standort der Festung befindet sich im nördlichen Teil des Ortes bei den Häusern Nr. 4 und 5. Früher trug dieser Platz die Bezeichnung „Zámčisko“. Die örtliche Festung verfiel während des Dreißigjährigen Krieges. Für Ihre Entdeckung von Kladníky ergibt sich daraus ein historischer Ortsbezug, der sich nicht nur auf ein einzelnes Bauwerk beschränkt, sondern auch mit der Entwicklung des Ortes verbunden ist.

Kapelle und religiöse Zeichen im Ort

Die Kapelle Mariä Heimsuchung wurde 1925 an der Stelle eines bereits 1848 errichteten Glockenturms gebaut und am 13. September 1925 geweiht. An der Kapelle befindet sich eine Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Neben ihr steht außerdem eine Statue des heiligen Antonius.

Weitere religiöse Zeichen liegen an den Ortsausgängen: In Richtung Hlinsko steht eine Statue Jesu Christi, in Richtung Lhota eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk. Am Ortsausgang in Richtung Bezuchov und Šišma befindet sich ein Holzkreuz. Bei der Windmühle steht eine Statue der Hostýn-Maria. Diese einzelnen Standorte geben Ihrer Erkundung konkrete Orientierungspunkte innerhalb und am Rand von Kladníky.

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Die ehemalige Windmühle und ihre Geschichte

Die ehemalige hölzerne Windmühle von Kladníky stammt aus dem Jahr 1829. Sie war vom 3. Mai 1958 bis zum 28. August 2008 als unbewegliches Kulturdenkmal geschützt; inzwischen besteht dieser Schutz nicht mehr. Unzureichende Pflege führte zur vollständigen Zerstörung des Gerüsts. Das Innenleben der Kladníkyer Windmühle wurde 1983 in das Walachische Freilichtmuseum in Rožnov pod Radhoštěm überführt. Zur Geschichte des Ortes gehören damit sowohl das Baujahr der Mühle als auch ihre spätere Veränderung und die Überführung ihres Innenlebens.

Radfahren auf der Záhorská-Radroute

Für eine aktive Entdeckung bietet sich die Záhorská-Radroute als klar beschriebene Möglichkeit an. Sie führt auf einer Rundstrecke von Lipník nad Bečvou durch Kladníky und ist ungefähr 39 Kilometer lang. Die Route eignet sich vor allem für Trekkingräder. Die ungefähre Länge gibt Ihnen einen verlässlichen Maßstab für die Planung einer Radtour, ohne dass weitere Strecken- oder Zeitangaben erforderlich sind.

Weitere Orte für Ihre Recherche

Wenn Sie Kladníky mit weiteren Reisezielen vergleichen möchten, können Sie auch Bochoř, Věžky, Dolní Nětčice, Radotín, Hrabůvka, Kokory, Horní Újezd und Zábeštní Lhota in Ihre weitere Recherche einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Přerov.

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