Zum Inhalt

Daskabát – Erdwerke, Radwege und historische Spuren

Unterkünfte in Daskabát

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Daskabát zwischen Wald, Geschichte und Radwegen

Daskabát liegt an den letzten Ausläufern der Oderské vrchy. Wald bedeckt ein Fünftel der Katasterfläche und prägt damit neben den offenen Bereichen auch den Charakter der Umgebung.

Radfahren ergänzt die historischen Ziele um eine aktive Möglichkeit. Das Sportareal liegt im Ortszentrum und grenzt an den neu errichteten Radweg Přáslavice–Velký Újezd. Außerdem führt die Radroute Nr. 6265 von Velká Bystřice über Přáslavice und Daskabát nach Tršice. Die beiden Verbindungen setzen unterschiedliche räumliche Akzente: Der neue Radweg liegt direkt am Sportareal im Ortszentrum, während Route Nr. 6265 Daskabát mit mehreren Orten bis nach Tršice verbindet. Im Sportareal gibt es außerdem Tennis.

Erdwerke und archäologische Spuren

Besonders anschaulich sind die Erdwerke der Feste Zámčisko. Sie bestehen aus einer befestigten Siedlung des Typs Motte mit einem etwa 10 × 14 Meter großen zentralen Hügel, einem flachen Graben, einem Wall und einem äußeren Graben. Teilweise sind die Erdwerke von Nadelwald und Sträuchern bedeckt. Dadurch wechseln im Gelände sichtbare Erdformen und bewachsene Abschnitte. Die Feste Zámčisko ist im Staatlichen Verzeichnis der unbeweglichen Kulturdenkmäler eingetragen; am Rand des Waldes Boří im Flur Zámčisko befinden sich archäologische Spuren und Reste.

Am selben Ort verweist auch die Geschichte der Feste Sedlec auf die lange Vergangenheit der Gegend. Das Dorf Sedlec wird erstmals im Jahr 1359 erwähnt, historisch wertvolle Überreste der Feste Sedlec befinden sich am Ort Zámčisko in Daskabát. Eine weitere historische Spur liegt bei U Slaného nordwestlich von Daskabát. Dort sind von einer mittelalterlichen, bislang nicht näher datierten Feste ein längliches ovales Plateau und ein Teil des Walls im Gelände erhalten. Bei U Slaného steht damit ein Plateau mit einem Wallteil im Vordergrund, während Zámčisko durch einen zentralen Hügel, zwei Gräben und einen Wall geprägt ist. Die Feste U Slaného ist im Staatlichen Verzeichnis der unbeweglichen Kulturdenkmäler in Daskabát eingetragen.

Anzeige

Dorfgeschichte und lokale Kultur

Im Dorf selbst steht die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk auf dem Dorfplatz. Sie ist als Denkmal von lokaler Bedeutung ausgewiesen und stammt aus dem Jahr 1909. Mit ihrem Baujahr ergänzt sie die älteren Siedlungs- und Befestigungsspuren um ein jüngeres Zeugnis. Auch die Feste Otěhřiby gehört zur Ortsgeschichte: Das untergegangene Dorf Otěhřiby, dem das heutige Daskabát vorausging, wird erstmals im Jahr 1232 erwähnt. Die Feste Otěhřiby wird erstmals im Jahr 1447 erwähnt, und in Daskabát sind Überreste dieser Feste erhalten. Die Jahreszahlen 1232, 1359 und 1447 verbinden dabei die Geschichte von Otěhřiby, Sedlec und den zugehörigen Befestigungsresten.

Ein eigener lokaler Akzent ist der Wettbewerb Král Daskabátské slivovice 2026. Nach der Bewertung findet eine öffentliche Verkostung aller eingereichten Proben statt. Damit ergänzt eine regionale Tradition die archäologischen und baulichen Zeugnisse, die das Bild von Daskabát bestimmen.

Weitere Ortsziele

Für die weitere Recherche zu Orten im Umfeld finden Sie außerdem Blatec, Věrovany, Lužice U Šternberka, Dubčany, Štarnov, Olmütz, Drahanovice und Haňovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Olomouc.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.