Zlonice entdecken: Kirchen, Museen und Lehrpfad

Zlonice verbindet eine früh dokumentierte Ortsgeschichte mit barocker Sakralarchitektur, Musikgeschichte, Eisenbahnkultur und einem Lehrpfad durch das Einzugsgebiet mehrerer Bäche. Wenn Sie für Ihre Reise einen Ort mit klaren kulturellen Themen und naturkundlichen Entdeckungen suchen, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

Historische Spuren im Ortsbild

Zlonice wurde erstmals 1318 als Dorf mit Kirche und Feste schriftlich erwähnt. Auf dem Platz Pod Lipami steht das Heiligtum Boží muka aus dem Jahr 1700. Seine Geschichte reicht zudem über den Ort hinaus: Nach 1968 wurde es von einem Standort nahe der Wallfahrtskirche St. Isidor in Budenice nach Zlonice versetzt. So begegnen Ihnen hier nicht nur einzelne historische Bauwerke, sondern auch Zeugnisse einer wechselvollen Ortsgeschichte.

Antonín Dvořák und die Varhaníkovna

Das Antonín-Dvořák-Denkmal befindet sich in einem barocken Spital, das 1954 rekonstruiert und in ein Denkmal umgewandelt wurde. Die Ausstellung widmet sich dem Leben und Werk Antonín Dvořáks und zeigt Gegenstände aus seinem persönlichen Besitz. In der benachbarten Varhaníkovna gibt es außerdem eine Ausstellung über Antonín Liehmann, den Zlonicer Lehrer Dvořáks. Ab März 2023 öffnete das Denkmal freitags von 13 bis 16 Uhr sowie am ersten Samstag des Monats von 13 bis 17 Uhr.

Eisenbahngeschichte mit eigenem Schwerpunkt

Das Eisenbahnmuseum Zlonice widmet sich insbesondere Zuckerfabriklokomotiven und den Schmalspurbahnen von Ziegeleien. Die Sammlung umfasst etwa 200 Exponate und Sammlungsbestände, darunter sechs Zuckerfabriklokomotiven aus den Jahren 1912 bis 1955. In Lisovice, dem westlichen Teil der Gemeinde Zlonice, wurden ab dem 24. April 2010 regelmäßig zugängliche Ausstellungen und eine industrielle Schmalspurbahn betrieben. Damit setzt das Museum einen besonderen Akzent innerhalb der örtlichen Kulturangebote.

Barocke Kirche und jüdischer Friedhof

Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Zlonice wurde von 1727 bis 1735 als barocke Kirche errichtet. Als hochbarocker Bau besitzt sie einen kreuzförmigen Grundriss. Einen anderen historischen Zugang eröffnet der jüdische Friedhof von Zlonice: Er ist seit 1703 schriftlich belegt, während die ältesten erhaltenen Grabsteine aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammen. Der Friedhof liegt etwa einen halben Kilometer südöstlich des Platzes. Von der Straße zwischen Zlonice und Beřovice führt eine Abzweigung über einen Feldweg dorthin.

Lehrpfad zwischen Geschichte und Landschaft

Der Lehrpfad behandelt Ortsgeschichte und Ortskunde, Natur und Landschaft sowie Naturdenkmäler. Er führt durch das Einzugsgebiet der Bäche Bakovský, Vranský und Zlonický und umfasst 21 Stationen. Für Sie entsteht dadurch eine Möglichkeit, kulturelle Orientierung und Landschaftsthemen in einem gemeinsamen Ausflug zu verbinden, ohne den Ort auf ein einzelnes Museum oder Bauwerk zu beschränken.

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Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung

Ergänzend zu Zlonice können Sie auch Zákolany, Zájezd, Koleč, Podlešín, Libovice, Unhost, Královice und Hořešovice für Ihre weitere Auswahl prüfen.

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