Libovice: Wanderwege, Landschaft und Ortsgeschichte
Libovice liegt am Rand des Naturparks Džbán und ist traditionell von Land- und Forstwirtschaft geprägt. Wenn Sie für Ihre Reise einen Ort mit Landschaft, regionaler Geschichte und unterschiedlichen Entdeckungen suchen, finden Sie hier mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte – vom markierten Wanderweg bis zu historischen Spuren im Gelände.
Wandern zur Dívčí skála
Der gelb markierte Wanderweg führt durch Libovice und weiter bis zur Wegkreuzung U Jána. Ein weiterer örtlicher Bezug zur Landschaft ist die Dívčí skála: Dabei handelt es sich um den Rest eines Sandsteinfelsens etwa auf halber Strecke zwischen Sv. Jana und Kvílice. Wer eine Wanderung mit einem konkreten Ziel verbinden möchte, findet hier einen markanten Landschaftspunkt. Die Gemeinde Libovice veranstaltet regelmäßig eine traditionelle Neujahrswanderung zur Dívčí skála. Der gelb markierte Weg gibt der Wanderung einen klaren Verlauf, während U Jána als Wegkreuzung einen konkreten Orientierungspunkt auf der Strecke bildet.
Park und Landschaft im Umfeld
Der Jedlý park ist eine 1,69 Hektar große Parkanlage mit zusätzlichen Spiel- und Bildungselementen, einem Workout-Bereich sowie Mobiliar zur Erholung und zum Ausruhen. Damit ergänzt er die landschaftlichen Ziele um einen gestalteten Ort mit verschiedenen Elementen für Bewegung, Entdeckung und eine Pause. Die Kombination aus Spiel, Bildung, Workout und Ruhe schafft innerhalb eines Besuchs unterschiedliche Schwerpunkte. Zelený vrch ist die höchste Stelle im Forst Kejkol und bildet einen weiteren markanten Namen in der Umgebung von Libovice.
Libovicer Geschichte zum Entdecken
Eine Station der Libovická stezka trägt den Titel „Těžba uhlí v Libovici“ und behandelt den Kohleabbau in Libovice. Auch bei Osada Necky führen mehrere Hinweise in die Vergangenheit: Von der früheren Siedlung sind dort zwei Keller und geringe Spuren von Grundmauern erhalten. An der Station Osada Necky wird außerdem die volkstümliche Überlieferung festgehalten, dass dort vor dem Dreißigjährigen Krieg eine Siedlung namens Necky stand. In einer Tiefe von etwa 11 Metern stießen Bewohner von Necky beim Vertiefen eines Brunnens auf Kohle. An der Quelle bei Necky sind noch Spuren der drei ehemaligen Teichdämme mit Durchlässen erhalten.
Kapellen, Erinnerungsorte und ein verschwundenes Schlösschen
Die Kapelle des heiligen Johannes von Nepomuk wurde 1837 errichtet. Das Rote Kreuz oberhalb von Libovice erinnert an einen russischen General, der dort während der Napoleonischen Kriege schwer verwundet wurde und starb. Eine andere Geschichte erzählt das Beyerovka-Schlösschen: Es wurde 1867 im romantischen Stil der Tudor-Gotik fertiggestellt. Die Gemeinde erhielt 1964 die Genehmigung zum Abriss des Beyerovka-Schlösschens; anschließend blieb von dem Bauwerk nur ein Steinhaufen übrig. Beim Beyerovka-Schlösschen stehen damit die Fertigstellung im romantischen Tudor-Gotik-Stil und der spätere Steinhaufen als zwei deutlich verschiedene Zustände desselben Bauwerks gegenüber.
Für private Veranstaltungen kann die Myslivecká chata gemietet werden. Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch die Seiten zu Šlapanice, Koleč, Pozdeň, Jarpice, Jedomělice, Sazená, Kmetiněves und Smečno aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kladno.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com