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Kolaje am Oškobrh: Natur und Geschichte

Unterkünfte in Kolaje

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kolaje liegt am nordöstlichen Hang des Oškobrh, dessen zwei Gipfel durch eine schmale Senke getrennt sind. Das Schutzgebiet am Oškobrh ist überwiegend bewaldet und umfasst wärmeliebende Eichenwälder sowie xerotherme Rasen an den Südwesthängen. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück.

Kurzfakten zu Kolaje

  • Kolaje liegt am nordöstlichen Hang des Oškobrh.
  • Im Natura-2000-Gebiet wird der Lebensraum des Hirschkäfers geschützt.
  • Kolaje wurde 1777 auf den Weideflächen der untergegangenen Siedlung Mastnice gegründet.

Natur am Oškobrh

Der Oškobrh ist ein 94,1636 Hektar großes Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung. Im Natura-2000-Gebiet wird der Lebensraum des Hirschkäfers geschützt. Der Naturraum ist überwiegend bewaldet; zu seinen Lebensräumen zählen wärmeliebende Eichenwälder und xerotherme Rasen an den Südwesthängen. Hinzu kommen freiliegende Mergelaufschlüsse.

Kolaje liegt am nordöstlichen Hang, während die xerothermen Rasen an den Südwesthängen des Oškobrh liegen. Damit umfasst die Natur des Oškobrh mehr als Wald: Auch trockenwarme Offenflächen und Mergelaufschlüsse gehören zu seinen Merkmalen. Für Naturinteressierte bietet sich so ein konkreter Blick auf unterschiedliche Aspekte eines geschützten Landschaftsraums.

Ortsgeschichte von der Gründung bis zum Wiederaufbau

Kolaje entstand 1777 auf den Weideflächen der untergegangenen Siedlung Mastnice im Zuge der Raabisation. Die Siedlung wurde nach dem Hofrat Jan František Hermann von Hermannsdorf benannt. Historische Namen von Kolaje waren Heřmanice, Heřmanovice, Hermannsdorf und Heřmandorf. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1790; Gründung und schriftliche Nennung markieren also unterschiedliche Zeitpunkte der Ortsgeschichte.

Ein Brand zerstörte 1802 mehr als die Hälfte der Häuser bis auf die Grundmauern. Anschließend wurden die zerstörten Häuser als gemauerte Häuser wiederaufgebaut. Auch die lokale Bezeichnung „Na kolajích“ verweist auf eine alte Fuhrstraße: Sie bezog sich auf deren schlechten Zustand, bei dem eine Spur neben der anderen lag.

Archäologische Spuren am Oškobrh

Das archäologische Gebiet am Oškobrh umfasst Spuren der untergegangenen mittelalterlichen Siedlung Oškobrhy. Eine historische Deutung ordnet den höheren Gipfel einem latènezeitlichen Ringwallgelände des 1. Jahrtausends v. Chr. zu und den niedrigeren einem slawischen Burgwall aus dem 5. bis 6. Jahrhundert.

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Auf dem Oškobrh sind Überreste einer mittelalterlichen Kirche erhalten. Später wurde die Kirche im Barock zu einem Wallfahrtsort umgestaltet. Diese unterschiedlichen Spuren ergänzen die Siedlungsgeschichte von Kolaje um eine längere Perspektive auf die Geschichte des Oškobrh.

Historische Wege und Orientierung

Eine Ortschronik beschreibt den verbliebenen Abschnitt der alten Kolínská cesta in Richtung des benachbarten Oškobrh als nahezu ursprünglich erhalten. Früher war er die kürzeste und direkteste Verbindung zwischen den beiden Dörfern. Wenn Sie diesen historischen Verlauf in eine Tour einbeziehen möchten, prüfen Sie vorab den aktuellen Zugang.

Weitere Reiseziele entdecken: Kněžice, Poušť, Bristvi, Sloveč, Hořátev, Lysa Nad Labem, Vrbová Lhota, Běrunice

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FAQ: Häufige Fragen zu Kolaje

Gibt es markierte Wanderwege durch Kolaje?

Eine Wegbeschreibung aus April 2025 nennt keine markierten Wanderwege durch Kolaje. Prüfen Sie vor einer Tour die örtliche Wegemarkierung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nymburk.