Sýkořice – Pěnčina, Wanderwege und Kabečnice
Sýkořice ist besonders für Reisende interessant, die einen Ort über konkrete Wege, Landschaft und kleine Kulturzeugnisse kennenlernen möchten. Im Mittelpunkt stehen markierte Wanderverbindungen, die Berounka als natürliche Gebietsgrenze sowie Natur- und Geschichtsspuren.
Berounka und die Aussicht Pěnčina
Die Berounka bildet die westliche und südwestliche Grenze des Katastergebiets von Sýkořice. Die Aussicht Pěnčina liegt ebenfalls im Katastergebiet von Sýkořice und bietet einen markanten Orientierungspunkt für Wandernde. Von Sýkořice führt nach dem Verlassen des gelb markierten Wanderwegs ein Waldweg direkt zur Aussicht Pěnčina. So verbindet dieser Abschnitt einen markierten Weg mit einem anschließenden Waldweg und einem konkreten Ziel über dem Berounka-Tal.
Markierte Wege mit unterschiedlichen Zielen
Ein gelb markierter Wanderweg führt von Zbečno durch den nordwestlichen Teil von Sýkořice bis zur Wegkreuzung U hájovny Kaly (Běleč). Dieser Weg ist zugleich Teil des Pilgerwegs Říp–Blaník. Wer eine andere Richtung wählen möchte, findet eine rot markierte Wanderroute, die von Zbečno in Richtung Beroun führt. Zusätzlich führen zwei Wanderwege durch Sýkořice zur Ruine Jinčov. Die Wege unterscheiden sich damit durch ihre Markierung, ihren Richtungsbezug und ihr Ziel: Der gelbe Weg führt zur Wegkreuzung und gehört zum Pilgerweg, die rote Route weist in Richtung Beroun, während zwei weitere Verbindungen zur Ruine Jinčov führen.
Natur über dem Berounka-Tal
Im Naturreservat Kabečnice prägen steile Felsen und Hänge über dem Berounka-Tal den geschützten Naturraum. Dort wächst eine artenreiche, wärmeliebende Flora, zu der auch das kritisch gefährdete Kleine Knabenkraut gehört. Damit steht in Sýkořice neben den markierten Wegen ein Naturreservat mit einem besonderen Pflanzenbestand und einer klar ausgeprägten Hanglage.
Břetislavův dub ist ein geschützter Einzelbaum. Er wurde am 10. Juli 2000 erstmals unter Schutz gestellt.
Kapelle, Denkmal und historische Spuren
In Sýkořice befindet sich die Nischenkapelle Výklenková kaplička sv. Jana Nepomuckého. Die barocke Wegkapelle enthält in ihrer Nische eine rustikalisierte barocke Steinstatue des heiligen Johannes Nepomuk. Ein weiteres Zeugnis der Ortsgeschichte ist das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Es wurde aus Steinen eines ehemaligen Steinbruchs hinter Skalka gefertigt. Der frühere Abbauort ist damit unmittelbar mit dem Material des Denkmals verbunden.
Dřevíč befindet sich in privater Hand und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Das Jagdschlösschen Dřevíč in den Křivoklátské-Wäldern geht auf eine Försterei aus dem Jahr 1572 zurück. Später wurde die Anlage zu einem kleinen zweigeschossigen barocken Jagdschloss der Fürstenbergs. An diesem Ort treffen somit eine ältere forstliche Nutzung und die spätere Gestalt als Jagdschloss aufeinander, während der Zugang heute eingeschränkt ist.
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