Přehvozdí zwischen Sandstein und Wald
Unterkünfte in Přehvozdí
Ein offenes Tal mit Bach, ein Teich zwischen älterer und neuerer Bebauung und Bauwerke aus rotem Nučice-Sandstein geben Přehvozdí sein eigenes Gepräge. Westlich erstrecken sich Wälder aus dem Tal der Šembera, östlich reicht der Komplex Obora bis an den Ort. Historische Hofanlagen und markante Linden ergänzen das Ortsbild.
Kurzfakten zu Přehvozdí
- Die steinerne Zvonička aus rotem Nučice-Sandstein stammt von 1864 und wurde von ihrer früheren Straßenlage an eine höher gelegene Stelle versetzt.
- Die Kapelle entstand an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert; 1823 gilt als mögliches Baujahr. Sie wurde 2009 renoviert.
- Der Křížek ist ein mächtiges Kreuz aus rotem Nučice-Sandstein aus dem frühen 19. Jahrhundert. Auf seiner Nordseite steht die Zierinschrift „INRI“.
- Der gezimmerte Speicher mit Ausgedinge des Gehöfts Nr. 13 ist innerhalb der Region ein seltenes Beispiel ländlicher Blockbauarchitektur.
- Der Teich im Ortszentrum trennt die historische Gehöftbebauung von der neueren Bebauung im Norden.
- Zwei als Gedenkbäume ausgewiesene Winterlinden am Křížek wurden um 1800 gepflanzt. Sie sind 17 und 18 Meter hoch und haben Stammumfänge von 316 und 307 Zentimetern.
Baugeschichte zwischen Kapelle und Gehöft
Die steinerne Zvonička verbindet Material und Ortsgeschichte: Sie stammt aus dem Jahr 1864 und besteht aus rotem Nučice-Sandstein. Früher stand sie an der Straße, später wurde sie an eine höher gelegene Stelle versetzt. Auch die Kapelle ist aus Stein, aber anders gestaltet: Sie ist in eine steinerne Mauer eingefügt, oval geformt und nach Süden ausgerichtet. Ihr Entstehungszeitraum reicht von der Wende des 18. zum 19. Jahrhundert; 1823 wird als mögliches Baujahr genannt. Eine Renovierung erfolgte 2009.
Beim Křížek tritt derselbe Sandstein in einer anderen Form hervor. Das mächtige Kreuz stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert; am Querbalken befindet sich auf der Nordseite die Zierinschrift „INRI“. Gehöft Nr. 13 ergänzt die Baugeschichte um ländliche Blockbauarchitektur: Der gezimmerte Speicher mit Ausgedinge gilt innerhalb der Region als seltenes Beispiel. Das gemauerte Tor des Gehöfts Nr. 7 stammt von 1837. Bei seiner Renovierung 2010 wurden die seitlichen Lisenen entfernt.
Weitere historische Bezugspunkte setzen das Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Přehvozdí, das am 28. August 1921 erstmals enthüllt wurde, und zwei steinerne Wegzeichen. Ein Sandsteinmeilenstein stammt aus dem 19. Jahrhundert; der als Mučedník bezeichnete Kreuzstein am Weg nach Hošť wurde 1801 errichtet.
Tal, Teich und zwei Lindenstandorte
Durch das offene Tal, in dem Přehvozdí liegt, fließt ein örtlicher Bach. Im Zentrum trennt der Teich die historische Bebauung der Gehöfte von der neueren Bebauung im Norden. Auch die Waldbezüge unterscheiden sich nach Richtung: Westlich erstrecken sich aus dem Tal der Šembera ausgedehnte Waldgebiete; im Osten reicht der Waldkomplex Obora bis an den Ort. Im weiteren regionalen Umfeld bezieht sich der Ortsname auf Wälder, die sich über Kostelec bis zum Fluss Sázava und darüber hinaus erstrecken und die Umgebung des Ortes weitgehend bis heute prägen.
Bei den Linden lohnt sich die Unterscheidung zweier Standorte. Am Křížek stehen die beiden als Gedenkbäume ausgewiesenen Winterlinden, die um 1800 gepflanzt wurden. Ihre Höhe beträgt 17 und 18 Meter, ihr Stammumfang 316 und 307 Zentimeter. Weiter südlich stehen die beiden Winterlinden Lípy u Přehvozdí an einer Weggabelung: Die Wege führen nach Kostelec nad Černými lesy und zur ehemaligen Liechtensteinschen Wildbahn. Diese Bäume wurden am 1. Juli 1987 zu Gedenkbäumen erklärt; ihr Alter wurde 2020 auf etwa 220 Jahre geschätzt. Die Standorte und Datierungen beziehen sich auf unterschiedliche Baumgruppen.
Anreise und Unterkunftswahl
Die Gemeindegeschichte beschreibt Přehvozdí als ausschließlich mit dem Bus erreichbar, entweder von Český Brod oder von Kostelec nad Černými lesy. Ein Fahrplan mit Gültigkeit ab dem 15. Dezember 2024 führt die Linie 660 zwischen Český Brod, Doubravčice und Kostelec nad Černými lesy auf. Er nennt die Haltestellen Přehvozdí sowie Přehvozdí, U Hřbitova. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Abfahrten.
Einträge und Verfügbarkeit können sich ändern; prüfen Sie das Angebot daher vor Ihrer Planung.
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FAQ / Häufige Fragen zu Přehvozdí
Welche Haltestellen nennt der Fahrplan der Linie 660?
Der ab dem 15. Dezember 2024 gültige Fahrplan nennt Přehvozdí und Přehvozdí, U Hřbitova. Prüfen Sie vor Ihrer Fahrt die aktuellen Abfahrten.
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