Nové Strašecí
Lehrpfade als Zugang zu Nové Strašecí
Nové Strašecí lässt sich über konkrete Wege, historische Orte und Aussichtspunkte entdecken. Der Lehrpfad Novostrašecko verfügt über 17 Informationstafeln und beginnt am Bahnhof Nové Strašecí. Außerdem ist er mit einer Radwegweisung ausgeschildert. Die 17 Informationstafeln gliedern den Weg in inhaltliche Stationen; der Bahnhof und die Radwegweisung bieten dabei konkrete Orientierung am Beginn und auf dem Weg.
Durch Stadt und Landschaft
Ein markierter Lehrpfad in Nové Strašecí und Pecínov ist ungefähr zehn Kilometer lang. Er führt durch die Stadt und die Landschaft über Feld- und Waldwege sowie Pfade. An neun Stationen vermittelt er Besucherinnen und Besuchern die lokale Geschichte, die natürlichen Gegebenheiten und Sehenswürdigkeiten. So können Sie bei der Planung zwischen Stadtpassagen, Landschaftswegen und thematischen Stationen unterscheiden, ohne den Weg auf nur eine Art von Erlebnis zu verkürzen. Die ungefähre Länge und die unterschiedlichen Wegarten helfen Ihnen, den Ausflug als zusammenhängende Strecke mit wechselnden Abschnitten zu planen.
Aussichtspunkt auf der Mackova hora
Auf der Mackova hora ist der Aussichtsturm 36 Meter hoch. Zu seiner 21 Meter hoch gelegenen Aussichtsplattform führen 98 Wendeltreppenstufen. Vom Aussichtsturm reicht der Blick auf den Naturpark Džbán, die Křivoklátské Wälder und einen Teil von Nové Strašecí. Der Turm setzt damit einen eigenen Schwerpunkt neben den Lehrpfaden durch Stadt und Landschaft. Der Aufstieg macht den Aussichtspunkt zu einer eigenständigen Station, während oben Landschaftsräume und Stadt zugleich im Blickfeld liegen.
Geschichte, jüdisches Erbe und Workshops
Die Kapelle des heiligen Isidor in Nové Strašecí wurde 1711 zu Ehren des Schutzpatrons der Bauern errichtet. Oberhalb von Pecínov wurde der neuere jüdische Friedhof in der Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und ist bis heute ohne größere Beeinträchtigungen erhalten geblieben. Das Muzeum Nové Strašecí veranstaltet Workshops. Die Widmung der Kapelle macht den historischen Anlass besonders konkret. Beim Friedhof stehen Entstehungszeit und Erhaltungszustand im Vordergrund, während das Museum mit Workshops einen anderen kulturellen Zugang eröffnet. Die Kapelle und der Friedhof stehen damit für zwei historische Zugänge, während die Workshops des Museums einen eigenen kulturellen Schwerpunkt setzen.
Wer Wege und Landschaft erkunden möchte, kann die Lehrpfade in den Mittelpunkt stellen; am Aussichtsturm stehen Aufstieg und Fernblick im Vordergrund. Wer sich für Geschichte interessiert, findet mit der Kapelle und dem jüdischen Friedhof historische Anknüpfungspunkte; das Museum bietet Workshops an. So können Sie vor der weiteren Planung festlegen, ob Ihr Schwerpunkt auf Weg, Aussicht oder Kultur liegen soll. Auch eine Verbindung dieser Schwerpunkte ist möglich, wenn Sie Bewegung im Freien mit einer kulturellen Station kombinieren möchten.
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