Mcely: Natur, Kultur und Wege durch die Landschaft
Mcely verbindet geschützte Wälder und Quellen mit historischen Denkmälern, Wegen durch die Umgebung und dem natürlichen Badebiotop des Ortes.
Natur zwischen Wäldern und Quellen
Das nationale Naturschutzgebiet Čtvrtě liegt teilweise in Mcely. Es schützt natürliche Eichen-Hainbuchenwälder, wärmeliebende Eichenwälder, bodensaure Eichenwälder, Auwälder sowie Feuchtgebiets- und Quellökosysteme. Der Naturraum umfasst damit mehrere Waldtypen und wassergeprägte Lebensräume. Für Besucher, die Landschaften genauer betrachten möchten, liegt der Reiz in der Verbindung von Wäldern, Feuchtgebieten und Quellen. Für Naturbeobachtungen lassen sich die Waldgesellschaften, Feuchtgebiete und Quellbereiche als unterschiedliche Lebensräume nebeneinander betrachten; der Naturraum bleibt dadurch landschaftlich vielfältig.
Zum Gebiet Čtvrtě gehören außerdem versteinernde Quellen mit Kalktuffbildung sowie Eichen-Hainbuchenwälder der Assoziation Galio-Carpinetum. Gerade die Verbindung von Quellen, Kalktuffbildung und unterschiedlichen Waldgesellschaften macht diesen Naturaspekt von Mcely besonders charakteristisch. Natürliche Formen und verschiedene Lebensräume prägen damit einen eigenständigen Schwerpunkt innerhalb des Ortes. Wer Naturdetails vergleichen möchte, kann hier die Quellen und die Kalktuffbildung ebenso in den Blick nehmen wie die Eichen-Hainbuchenwälder der Assoziation Galio-Carpinetum.
Kulturspuren in und über Mcely
Das bedeutendste Denkmal in Mcely ist die Kirche des heiligen Wenzel mit Glockenturm und Pfarrhaus; sie ist als nationales unbewegliches Denkmal registriert. In Mcely befindet sich außerdem eine als nationales unbewegliches Denkmal registrierte Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Beide Denkmäler ergänzen die Naturthemen um sichtbare Zeugnisse religiöser und lokaler Geschichte. Die beiden Denkmäler setzen dabei unterschiedliche Akzente: Die Kirche vereint mehrere bauliche Elemente, die Statue ergänzt sie um ein einzelnes religiöses Denkmal.
Auch die Geschichte oberhalb des Ortes reicht weit zurück: Im Jahr 1698 ließ Graf Valdštejn oberhalb von Mcely ein Jagdschloss errichten. Das Hradiště Nad Studci umfasst eine Fläche von 25,5 Hektar. Zur Ortsgeschichte gehören damit nicht nur Denkmäler in Mcely, sondern auch historische Spuren oberhalb des Ortes und in seiner Umgebung. Die Kombination aus Jagdschloss und Hradiště Nad Studci verbindet dabei die Geschichte eines einzelnen Bauwerks mit einem größeren räumlichen Zusammenhang oberhalb von Mcely.
Stezka, Radrouten und Busverbindungen
Die Mcelská vlastivědná stezka verläuft durch Mcely, außerdem führen mehrere Radrouten durch den Ort. Die Stezka und die Fahrradrouten eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten, die Landschaft und die Kulturspuren miteinander zu verbinden. In Mcely gibt es drei Bushaltestellen. Von Mcely aus gibt es Busverbindungen in zwei Richtungen nach Nymburk und in einer Richtung nach Mladá Boleslav. Damit lassen sich Wege in der Umgebung und Ziele außerhalb des Ortes in die Tagesplanung einbeziehen. Zu Fuß und mit dem Fahrrad ergeben sich dadurch zwei unterschiedliche Zugänge zur Umgebung. Für Wege über Mcely hinaus ergänzen die Busverbindungen die lokale Erkundung um die Richtungen Nymburk und Mladá Boleslav.
Das Badebiotop Mcely
Das Baden im natürlichen Badebiotop Mcely ist ausschließlich untergebrachten Hotelgästen vorbehalten. Das Biotop ist damit kein frei zugängliches Badeangebot für alle Besucher des Ortes.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comWeitere Ziele für Ihre Recherche
Für die Recherche weiterer Ziele können Sie außerdem Třebestovice, Kovanice, Jizbice, Krchleby, Zbožíčko, Poušť, Městec Králové und Činěves aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nymburk.