Jizbice entdecken: Natur, Wege und Ortsgeschichte

Jizbice verbindet Wasser, Waldwege und Ortsgeschichte. Am Písák stehen Naturbeobachtung und ausgewiesene Wege im Mittelpunkt; Zavadilka ergänzt das Bild um ein Schwimmbecken und historische Spuren. Die Havranská studánka, die Bibliothek und eine Radtour eröffnen weitere konkrete Themen für Ihre Ausflugsplanung.

Wasser und Natur am Písák

Das Koupaliště Zavadilka verfügt über ein 27 × 55 Meter großes Betonbecken. Die Wassertiefe reicht von 0,2 bis 2,0 Metern. Das Becken wird ohne Umwälzung mit ständig zufließendem Wasser aus einem eigenen Brunnen gespeist. Zur Anlage gehören mobile Sanitäranlagen mit getrennten Toiletten, einem Urinal sowie Duschen mit fließendem warmem und kaltem Wasser. Ein Imbissstand ergänzt die Anlage. Die Maße und der Tiefenbereich geben Ihnen eine konkrete Orientierung, wenn Sie einen Aufenthalt am Wasser in Ihre Tagesplanung aufnehmen.

Písák Jizbice ist öffentlich zugänglich und verfügt über Besuchermobiliar sowie einen Lehrpfad. Besucher sollen nur die Wege und Gehsteige benutzen. Am Písák kommen fünf besonders geschützte Arten von Molchen und Fröschen vor. Außerdem gibt es dort einen 410 Meter langen Kinderwaldpfad mit 15 Stationen. So lassen sich Naturbeobachtung, ein kurzer festgelegter Weg und die Orientierung an vorhandenen Stationen miteinander verbinden.

Waldwege mit markierten Stationen

Die Stezka Hemžílci od Stračího potoka liegt im Wald Vypáleniny abseits von Jizbice und Zavadilka. Durch den Wald fließt der Stračí potok; dort entspringen Quellen und liegen Teiche. Die Stezka ist mit einer blauen Markierung „H“ gekennzeichnet. Karten der Strecke liegen bei der Feuerwehr auf Zavadilka und bei Písák in Jizbice aus. Die Stezka entstand 2022 und verfügt über 15 Figuren. Markierung, Karten, Quellen, Teiche und Figuren geben dem Waldweg mehrere konkrete Orientierungspunkte.

Geschichte, Erinnerungsorte und regionale Spuren

Die Kreuze in Jizbice und auf Zavadilka wurden instand gesetzt. Die Glockenstube auf Zavadilka wurde rekonstruiert; die Arbeiten wurden im Sommer 2026 abgeschlossen. Bei der Demontage ihres Dachs wurde ein Glasgefäß mit Dokumenten über frühere Arbeiten an der Glockenstube aus den Jahren 1912 und 1995 entnommen. Damit gehört auch die Erinnerung an frühere Reparaturen zum geschichtlichen Zusammenhang der Glockenstube.

Jizbice wurde erstmals 1223 schriftlich erwähnt; damals hatte der Vladyka Pavlík dort seinen Sitz. Die regionale Gedenkbank erinnert an den in Jizbice geborenen tschechischen Typografen und Grafiker Slavoboj Tusar (17. Oktober 1885–5. Oktober 1950). Die Bibliothek in Jizbice bietet unter anderem ortsgeschichtliche Bücher und Broschüren an. Die Havranská studánka ist eine überdachte Quelle, die bis heute instand gehalten wird. Für Radfahrer führt die Tour „Z Nymburka do zoo a na zámek Loučeň“ von Loučeň über Jizbice nach Čilec. So treffen historische Zeugnisse, ein gepflegter Ort im Freien und eine regionale Radverbindung aufeinander.

Weitere Orte für Ihre Suche

Wenn Sie Ihre Suche auf weitere Ziele ausdehnen möchten, können Sie auch Chleby, Podmoky, Vrbice, Okřínek, Křečkov, Chrást, Sany und Krchleby prüfen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nymburk.

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