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Křenice entdecken

Unterkünfte in Křenice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Křenice verbindet gut datierbare Dorfgeschichte mit einem konkreten Bezug zum Radfahren. Vorgeschichtliche Funde, die erste schriftliche Erwähnung von 1331 und mehrere bauliche und erinnerungskulturelle Zeugnisse eröffnen unterschiedliche historische Blickwinkel. Besonders anschaulich sind die Glocke aus dem Jahr 1747 und das Pilgerkreuz; zugleich verläuft Radweg Nr. 1 durch den Ort. Wer sich für Křenice interessiert, kann Kulturgeschichte und Radfahren als zwei Schwerpunkte eines Aufenthalts betrachten.

Geschichte und Gedenken

Archäologische Funde belegen menschliche Siedlungen in Křenice und seiner näheren Umgebung bereits um das 6. Jahrhundert v. Chr. Aus dem Gemeindegebiet stammen ein latènezeitlicher Bronzering und ein Steinbeil aus der Kultur mit Stichbandkeramik. Diese Funde reichen zeitlich weit vor die schriftliche Überlieferung zurück und führen zwei unterschiedliche archäologische Einordnungen vor Augen.

Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1331. Eine Festung wurde vermutlich bereits im 13. Jahrhundert errichtet. Bis 1650 stand die ehemalige Festung auf dem Gelände des früheren herrschaftlichen Wirtschaftshofs; weitere Spuren der Festung sind nicht erhalten. Das in den 1920er-Jahren errichtete Kriegerdenkmal setzt einen anderen historischen Akzent: Es erinnert an elf in Křenice geborene Gefallene des Ersten Weltkriegs.

Glocke, Glockenturm und Pilgerkreuz

Die älteste erhaltene Sehenswürdigkeit von Křenice ist eine Glocke aus dem Jahr 1747 von Jan Horálek. Der steinerne Glockenturm stammt dagegen aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Neben der Glockenstube steht ein Pilgerkreuz auf einem Sockel von 1841. Das Kreuz zeigt den gekreuzigten Jesus und Maria, geht auf ein Friedhofskreuz zurück und ist deutlich jünger als der Sockel. Glockenstube und Kreuz sind ein qualitätsvolles Beispiel volkstümlicher Steinmetzarbeit des 19. Jahrhunderts. Das Jahr 1747, der Sockel von 1841 und der steinerne Turm um die Wende zum 20. Jahrhundert markieren drei unterschiedliche Zeitstände.

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Historische Bauten und ihr Erhaltungszustand

Vom barocken Speicher aus dem Jahr 1780 sind nur noch die Außenmauern erhalten. Das ehemalige Kuhhaus stammt aus dem Jahr 1875, ist vergleichsweise gut erhalten und aus grobem, zyklopischem Granitmauerwerk errichtet. Von den Gebäuden des ehemaligen herrschaftlichen Wirtschaftshofs ist nur noch ein Torso erhalten. Die Bauzeugnisse unterscheiden sich damit nicht nur in ihrem Alter, sondern auch darin, wie viel von ihrer ursprünglichen Form geblieben ist.

Radfahren und die Wahl des Reiseziels

Der Radweg Nr. 1 verläuft durch Křenice und gibt dem Ort neben seiner Geschichte einen klaren Bezug zum Radfahren. Wer eine Unterkunft sucht, kann Křenice als Ziel in Betracht ziehen, wenn historische Dorfgeschichte und Radfahren zum gewünschten Reiseprofil passen. So lässt sich die Wahl des Reiseziels an konkreten Interessen ausrichten, ohne den Aufenthalt auf nur eine dieser beiden Seiten zu beschränken.

Weitere Reiseziele entdecken: Dobročovice, Kostelec U Křížků, Veliká Ves, Konojedy, Kamenice, Říčany, Nová Ves, Kaliště

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Praha-Východ.

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