Čím – Moldau, Ortsgeschichte und das Erholungsgebiet am Slapy-Stausee

Čím verbindet eine klar beschriebene Landschaftslage mit einer Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Der bebaute Ort liegt am Meredský potok zwischen bewaldeten Höhenzügen und höheren Geländestufen. Zugleich bildet die Moldau praktisch die östliche Grenze des Katastergebiets. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt in Tschechien Naturraum, Ortsgeschichte und unterschiedliche Ausflugsrichtungen miteinander verbinden möchten, bietet Čím dafür mehrere konkrete Anknüpfungspunkte.

Lage zwischen Bach, Höhenzügen und Moldau

Der bebaute Teil von Čím liegt in einer flachen Senke am Meredský potok. Nördlich wird diese Lage von den bewaldeten Höhenzügen Višňovka und Nad Hesovnou begleitet, südlich von der höheren Geländestufe aus Spálený vrch und Ostrý vrch. Die Moldau markiert praktisch die östliche Grenze des Katastergebiets. Diese präzise Landschaftsordnung hilft Ihnen, Čím nicht nur als Ortsnamen, sondern als Gebiet mit Bach, bewaldeten Höhen und Flussgrenze zu verstehen. Der Meredský potok gehört damit zum bebauten Ortsbereich, während die Moldau den östlichen Rahmen des Katastergebiets bildet.

Geschichte und örtliche Erinnerungsorte

Die früheste schriftliche Erwähnung von Čím stammt aus dem Jahr 1316. Im Jahr 1316 steht Jindřich z Čími in den Landtafeln. Zur jüngeren Ortsgeschichte gehört die Gemeindekapelle: Sie wurde 1901 am Standort eines früheren hölzernen Glockenturms errichtet und übernahm dessen Funktion. Ihre Glocke wurde bei Todesfällen, Bränden oder anderen bedeutenden Ereignissen geläutet. Zwischen der frühesten Erwähnung 1316 und dem Bau der Kapelle 1901 liegen fast sechs Jahrhunderte.

Auch nördlich von Čím liegt ein historischer Hinweis, dessen Einordnung bewusst offen bleibt. Am möglichen Standort der unter dem Namen „Dírná“ bekannten Feste sollen sich Reste von Befestigungen und ein Graben erhalten haben. Für das Jahr 1521 ist die Feste in Čámech mit dem Herrschaftsgebiet Netvořice verbunden; sie wird über dem Teich von Čím verortet. Damit reicht die historische Betrachtung über die Kapelle hinaus und schließt auch mittelalterliche Herrschafts- und Befestigungsspuren ein.

Wasserlandschaft und Ortsorientierung

Für einen Aufenthalt mit Schwerpunkt Wasser ist das zentralböhmische Erholungsgebiet am Slapy-Stausee ein eigenständiger Orientierungspunkt. Dort gehören Strände, Baden, Bootsausflüge und Wassersport zum dokumentierten Angebot. Die unterschiedlichen Schwerpunkte – die Ortsgeschichte von Čím auf der einen Seite, das Erholungsgebiet am Stausee auf der anderen – ermöglichen Ihnen, Ihre Reiseplanung nach Kultur, Landschaft oder Wasseraktivitäten auszurichten, ohne diese Bereiche gleichzusetzen.

Die Straße III/10217 verläuft von Korkyně über Čím nach Buš. Die Straße III/11429 verbindet Čím mit Křeničná. Zum Katastergebiet gehört außerdem Hrdlička, die größte von mehreren Feriensiedlungen mit Wochenendhäusern. Für die Anreise lässt sich daher zwischen einer Verbindung über Korkyně und Buš sowie der Strecke nach Křeničná wählen.

Weitere Orte für Ihre Reiseplanung

Für Ihre weitere Auswahl können Sie außerdem Kamýk Nad Vltavou, Rozmital - Skuhrov, Zaluzany, Volenice, Občov, Nalžovice, Koupě und Lešetice prüfen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Příbram.

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