Raškovice entdecken

Raškovice zwischen Flusstälern und Beskiden

Raškovice liegt in den Tälern der Flüsse Morávka und Mohelnice und ist von den Bergen der Mährisch-Schlesischen Beskiden umgeben. Dadurch treffen hier Landschaft, regionale Geschichte und Wege zu besonderen Kulturdenkmälern aufeinander. Wer für den Aufenthalt einen Ort mit wechselnden Eindrücken sucht, findet in Raškovice sowohl eine konkrete lokale Geschichte als auch mehrere unterschiedlich angelegte Routen.

Ethnografisches Erbe und historische Spuren

Das Památník Raškovice bietet ganzjährig eine ständige ethnografische Ausstellung, weitere Ausstellungen sowie Programme zur Wiederbelebung alter Bräuche und Tätigkeiten. Der Besuch richtet den Blick damit nicht nur auf einzelne Objekte, sondern auch auf überlieferte Lebensweisen. Traditionelle Landwirtschaft und Weberei gehörten zur historischen Lebensgrundlage von Raškovice.

Die erste schriftliche Erwähnung von Raškovice stammt aus dem Jahr 1261. Eine weitere historische Spur befindet sich im Zentrum: Die Kaple Panny Marie u zámku liegt nahe dem ehemaligen Schloss und entstand vermutlich um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Diese beiden Bezugspunkte verbinden die ältere Geschichte des Ortes mit einem konkreten Bauwerk im heutigen Ortszentrum, ohne dass Raškovice auf eine einzige Epoche reduziert wird. Die Kapelle gehört damit zu den jüngeren historischen Bezugspunkten des Ortes, während die schriftlich belegte Ortsgeschichte bis in das Jahr 1261 zurückreicht.

Routen zu sakralen Kleindenkmälern

Zu den sakralen Kleindenkmälern führen mehrere Routen, die sich vor allem durch ihre Länge, ihre Ausgangspunkte und ihren Verlauf unterscheiden. Die zentrale Route verläuft auf einer Länge von etwa 2 km von der Nischenkapelle „U Vepřeků“ zur Kapelle „Adámková kaple“. Sie bietet damit eine klar begrenzte Verbindung zwischen zwei Stationen. Die Streckenwahl unterscheidet sich damit konkret: Die zentrale Route ist kürzer, die südliche ist zusätzlich durch einen recht steilen Anstieg geprägt.

Die südliche Route verläuft auf einer Länge von etwa 3 bis 4 km zwischen Foldynův kříž und Heřmanův kříž. Ihr Verlauf führt von Šebestova kříže „Na Suché“ auf der alten „Krásenské ceště“ in Richtung Husinec und umfasst einen recht steilen Anstieg. Wer Routen miteinander vergleicht, sollte diese unterschiedliche Streckencharakteristik berücksichtigen. Die westliche Route ist 3 bis 4 km lang und führt vom Heiligenbild „U Durčáka“ zur Muroňova kaple an der Grenze zur benachbarten Gemeinde Skalice.

Eine weitere Möglichkeit eröffnet der Weg zur hölzernen Kirche des heiligen Antonius von Padua auf Prašivá: Von Raškovice führen sechs Routen dorthin, die kürzeste ist 5,5 km lang. So lässt sich die Ortsgeschichte mit verschiedenen landschaftlichen und sakralen Zielen verbinden, ohne dass alle Wege denselben Ausgangspunkt oder dieselbe Länge haben.

Weitere Orte für Ihre Suche

Wenn Sie Raškovice mit weiteren Zielen vergleichen möchten, finden Sie in der weiteren Auswahl Pstruží, Dobrá U Frýdku-Místku, Horní Lomná, Třinec, Kaňovice, Krmelín, Staré Město und Vyšní Lhoty.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Frýdek-Místek.

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