Lomnice: Langlauf, Landschaft und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Lomnice
Lomnice verbindet die Landschaft des Nízký Jeseník mit Spuren einer langen Dorfgeschichte und klaren Möglichkeiten für aktive Wintertage. Der Ort liegt unterhalb des Berges Slunečná. Zum Charakter der Umgebung gehören außerdem der Naturpark Údolí Bystřice, historische Gebäude, ein Museum und Erlebnisse, die sich besonders gut als unterschiedliche Tagesbausteine für Familien planen lassen.
Langlauf und Bewegung in der Landschaft
Für den Winter bietet Lomnice zwei unterschiedlich lange Langlaufstrecken. Die etwa 11 Kilometer lange Route A führt zunächst in ein Waldgebiet am Kamenec. Danach verläuft sie entlang eines Höhenrückens am Waldrand bis zur Hospůdka Prima. Der Rundkurs weist 90 Höhenmeter auf und verbindet damit Wald, Waldrand und den Abschnitt am Höhenrücken in einer überschaubaren Streckenfolge. Die etwa 19 Kilometer lange Route B beginnt am Penzion Lomnický šenk. Sie führt über Wiesen rund um den Kamec in den Wald und anschließend über einen Höhenrücken bis nach Nová Pláň. Mit 100 Höhenmetern ist sie länger als Route A und bietet eine andere Linienführung durch Wiesen, Wald und Höhenrücken. Die Angaben von etwa 11 beziehungsweise etwa 19 Kilometern bleiben dabei bewusst ungefähre Streckenlängen. Auch außerhalb des Langlaufs gibt es konkrete Anlaufpunkte für gemeinsame Aktivitäten. Im „Park s cyklistickým hřištěm“ ist die Strecke für Fahrräder bestimmt, darunter BMX-Räder, Mountainbikes und Laufräder. Der „Hravý les“ in Tylov ist eine funktionsfähige moderne Erholungszone mit pädagogischen Elementen, die insbesondere für die Umweltbildung von Kindern bestimmt ist.Kirche, Museum und Ortsgeschichte
Die Kirche St. Georg ist ein einschiffiger Mauerwerksbau aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Pfarrei wurde erstmals 1351 schriftlich erwähnt; das erhaltene Kernstück der Kirche wurde 1603 errichtet. Zwischen 1603 und 1622 wurde der Bau umfassend umgebaut. In der Kirche finden regelmäßig Gottesdienste statt. Auch die Ortsgeschichte reicht weiter zurück: Lomnice und Tylov werden in einer päpstlichen Urkunde aus dem Jahr 1351 erwähnt, während ältere Belege bis etwa 1316 zurückreichen. Im Museum „Život na vsi“ steht das ländliche Arbeitsleben im Mittelpunkt. Die Sammlung konzentriert sich auf kleine landwirtschaftliche Maschinen und Werkzeuge und wurde später um Werkzeuge und Erzeugnisse verschiedener Handwerker erweitert, die im Dorf lebten und arbeiteten. Zu den denkmalgeschichtlich bedeutenden Spuren gehören alte Häuser des deutschen Tieflandtyps, die in die Berge versetzt wurden. Auf dem Friedhof in Lomnice befindet sich ein Denkmal für die Opfer des Kriegsgefangenenlagers aus den Jahren 1940–1945. Nahe der Kirche St. Georg oberhalb von Lomnice liegt außerdem ein Kriegsgefangenenfriedhof, der als einer der größten in Mähren gilt und über ein würdig gestaltetes Denkmal verfügt.Naturraum und kleine Entdeckungen
Der Naturpark Údolí Bystřice erstreckt sich im Gebiet Rýmařovsko auch über das Katastergebiet von Lomnice. Der betreffende Teil gilt – abgesehen von der Umgebung von Dětřichov nad Bystřicí – als sehr flaches, bewaldetes Gelände nordwestlich der Eisenbahnstrecke in Richtung Ryžoviště. Im Katastergebiet Lomnice u Rýmařova ist außerdem die Lomnická lípa als einzelner Baum verzeichnet. Für eine kurze Erholung im Wald gibt es einen genau beschriebenen Rastpunkt: Nach 400 Metern befindet sich an einer Abzweigung rechts ein neu errichteter Rastplatz mit Sitzgelegenheiten zur Erholung an einem Teich. So lassen sich die größeren Themen der Umgebung – Langlauf, Landschaft, Geschichte und kindgerechte Entdeckungen – um einen kleinen, konkreten Aufenthaltspunkt ergänzen.Weitere Orte für Ihre Suche
Für die weitere Orientierung können Sie auch Razová, Slezské Rudoltice, Sucha Rudna, Svetla Hora, Tvrdkov, Moravskoslezský Kočov, Ludvíkov und Dlouhá Stráň einbeziehen.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Bruntál.
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