Lichnov U Bruntálu – Ortsgeschichte und Radweg 6165
Unterkünfte in Lichnov U Bruntálu
Lichnov U Bruntálu erschließt sich besonders über die Verbindung von Ortsgeschichte, markanter Sakralarchitektur und einer klar beschriebenen Radroute. Ein wichtiger kultureller Bezugspunkt ist Dubnice: Dort treffen ein historischer Dorfkern, der Hájnický potok und die Filialkirche des heiligen Antonius von Padua aufeinander. Der Hájnický potok fließt durch Dubnice und teilt die Bebauung in zwei Teile. Für Sie entsteht so ein Reiseziel, das nicht nur einen einzelnen Besichtigungsort bietet, sondern mehrere konkrete Zugänge zur Geschichte und Landschaft miteinander verbindet.
Die Kirche des heiligen Antonius von Padua
Die Filialkirche des heiligen Antonius von Padua in Dubnice ist ein wertvoller Sakralbau im Empirestil aus den Jahren 1822–1823. Zusammen mit der angrenzenden Umfriedungsmauer bildet sie ein Wahrzeichen des Ortes. Die Restaurierung der Kirche wurde im Oktober 2025 abgeschlossen. Damit gehört die Kirche zu den jüngeren dokumentierten Anknüpfungspunkten für die Beschäftigung mit Dubnice: Sie verbindet die Baugeschichte des 19. Jahrhunderts mit einem klar erkennbaren Ortsmotiv.
Ein Dorf mit mittelalterlichen Spuren
Die Geschichte von Dubnice reicht deutlich weiter zurück als bis zur Entstehung der Kirche. Der Ort wird bereits in einer Urkunde aus dem Jahr 1289 als Besitz von Beneš von Branice und Lobenštejn erwähnt. Eine spätere Verbindung zur Familie von Lichnov ist für das Jahr 1409 überliefert: Markéta, die Tochter von Petr von Lichnov, erhielt Dubnice von ihrem Ehemann Jindřich Čelma von Brantice als Mitgift.
Auch der Untergrund gehört zur Geschichte des Ortes. Der mittelalterliche und neuzeitliche Kern von Dubnice ist als archäologisches Gebiet der Kategorie ÚAN II erfasst. In diesem Bereich sind archäologische Funde nachgewiesen oder begründet zu erwarten. Für Ihren Besuch bedeutet das eine zusätzliche historische Dimension neben den sichtbaren Bauwerken: Das Dorf ist nicht nur durch einzelne Jahreszahlen interessant, sondern auch durch die Spuren, die unter und zwischen seiner heutigen Bebauung liegen.
Mit dem Rad über Dubnice
Der Radweg Nr. 6165 führt von Zátor über Dubnice, Býkov-Láryšov und Úvalno bis zum Grenzübergang Úvalno/Branice. In Gegenrichtung verläuft die 14,4 km lange Strecke über Úvalno, Býkov-Láryšov, Dubnice und Zátor.
Die Ortsstruktur als Orientierung
Die Bebauung von Dubnice konzentriert sich entlang einer lokalen Straße und der Straße III/4595 (Dubnice–Býkov–Láryšov) auf einer Länge von 1 km. Die Bebauung ist damit auf einen kompakten Bereich entlang zweier Straßen konzentriert, während der 14,4 km lange Radweg Dubnice mit mehreren Orten bis zum Grenzübergang Úvalno/Branice verbindet.
Für die weitere Reiseplanung können Sie außerdem Staré Heřminovy, Město Albrechtice, Mala Moravka, Svobodné Heřmanice, Krasov, Andělská Hora Ve Slezsku, Horní Životice und Stará Ves vergleichen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Bruntál.