Horní Domaslavice

Horní Domaslavice ist ein Ziel für Reisende, die Radfahren und regionale Geschichte in einem Aufenthalt verbinden möchten. Durch den Ort führen die gepflegte regionale Radroute 6005 und der lokale Radweg 6163. Dazu kommen ein Lehrpfad mit fünf Stationen, das geschützte Landschaftselement Mořské oko und mehrere historische Bauwerke. So lässt sich der Ort nicht nur über eine einzelne Sehenswürdigkeit kennenlernen, sondern über unterschiedliche Zugänge zu Landschaft, Baugeschichte und überlieferten Spuren.

Radwege und Lehrpfad

Wer Radfahren in die Reise einbeziehen möchte, findet in Horní Domaslavice zwei Wege: die regionale Radroute 6005 und den lokalen Radweg 6163. Eine weitere Möglichkeit, den Ort zu erkunden, bietet der Lehrpfad. Mořské oko ist eine der fünf Stationen dieses Lehrpfads und zugleich als bedeutendes Landschaftselement geschützt. Der natürliche Ort erhält dadurch eine doppelte Bedeutung: Er gehört zum geschützten Landschaftsbestand und ist Teil einer Route, die mehrere Stationen in Horní Domaslavice miteinander verbindet.

Praktischer Zugang zum Lehrpfad

Der Lehrpfad ist mit dem Bus und dem Auto gut erreichbar. Am Eingang bei der Kirche St. Jakobus des Älteren stehen Parkplätze zur Verfügung. Damit ist der Einstieg mit verschiedenen Verkehrsmitteln erreichbar. Für die Planung eines Tages in Horní Domaslavice können Sie den Lehrpfad deshalb als eigenständigen Schwerpunkt betrachten und seine fünf Stationen einbeziehen, ohne den Ausgangspunkt bei der Kirche aus den Augen zu verlieren.

Kirche St. Jakobus des Älteren

Die Kirche St. Jakobus des Älteren ist ein spätbarocker Bau, der von 1739 bis 1745 errichtet wurde. Ihre Geschichte umfasst jedoch auch einen späteren Einschnitt: Am 25. August 1892 brannten die Kirche und die Pfarrgebäude. 1893 wurden eine neue Pfarrei und Kirche errichtet und der Turm erneut instand gesetzt. Die damalige Gestalt ist bis heute erhalten. 1999 wurde die Pfarrkirche St. Jakobus des Älteren durch einen Beschluss des Kulturministeriums der Tschechischen Republik zum Kulturdenkmal erklärt. Durch diese Abfolge gehört der Sakralbau sowohl zur älteren Baugeschichte als auch zur dokumentierten Erneuerung nach dem Brand.

Weitere historische Spuren

Auch die Kapelle St. Anna eröffnet einen Blick in die Vergangenheit des Ortes. Der Überlieferung zufolge geht ihre Entstehung auf das Jahr 1654 zurück; später diente sie auch als Gruft. Ein anderes Erinnerungszeichen ist das Kreuz bei Vidíkov. Es trägt die Jahreszahl 1863 und erinnert vermutlich an den Zugang zum Friedhof am Standort der ersten, heute nicht mehr erhaltenen Holzkirche in der Gemeinde. Die vorsichtige Überlieferungsform gehört dabei zur Geschichte dieses Ortes und sollte bei der Besichtigung erhalten bleiben.

Zum historischen Bild von Horní Domaslavice gehört außerdem das Schloss. Es verschwand später und wurde nach und nach abgetragen. Gerade im Zusammenspiel mit der erhaltenen Kirche, der Kapelle, dem Kreuz und den Stationen des Lehrpfads zeigt sich, dass der Ort seine Geschichte nicht nur in einem einzelnen Bauwerk bewahrt. Für die Wahl einer Unterkunft können Sie daher überlegen, ob Sie vor allem die Radwege, den Lehrpfad oder die historischen Stationen als Schwerpunkt Ihres Aufenthalts setzen möchten.

Weitere Ziele derselben übergeordneten Ebene sind Dobrá U Frýdku-Místku, Hnojník, Hukvaldy, Komorní Lhotka, Třinec, Frýdlant Nad Ostravicí, Písečná U Jablunkova und Janovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Frýdek-Místek.

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