Trautnau: Stadtgeschichte, Kunst und Wege
Trautnau spricht Reisende an, die Stadtgeschichte, Kunst und Ausflüge miteinander verbinden möchten. Im historischen Zentrum von Trutnov liegt seit dem 1. November 1990 eine städtische Denkmalschutzzone. In den nach dem Brand von 1861 wiederaufgebauten Gebäuden sind umfangreiche Arkaden und mehrere gotische Keller erhalten. Auf dem Krakonošovo náměstí stehen außerdem die Alte Rathaushalle aus dem 16. Jahrhundert, die 1861 im historistischen Stil umgebaut wurde, sowie eine erneuerte historistische Beleuchtung und restaurierte Fassaden, die an Trutnov um die Wende zum 20. Jahrhundert erinnern.
Kultur zwischen Rathaus, Museum und Galerie
Für einen kulturell geprägten Aufenthalt bietet Trutnov unterschiedliche Zugänge. EPO1 ist eine Galerie für zeitgenössische Kunst in einem Industriedenkmal aus dem Jahr 1914 mit vier Ausstellungssälen. In jeder Saison präsentiert EPO1 drei gleichzeitig stattfindende Ausstellungen; zum Begleitprogramm gehören Vernissagen, Workshops und Konzerte. Das Muzeum Podkrkonoší verbindet Dauerausstellungen und Wechselausstellungen mit Vernissagen, Seminaren, regelmäßigen Donnerstagstreffen und Vorträgen zur Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung. Das Museumsgebäude steht auf den Grundmauern einer gotischen Burg. Die Galerie Draka greift die Trutnover Drachensage mit einem mechanischen Marionettentheater sowie Ton- und Bildeffekten auf. Ergänzend prägt die barocke Kirche der Jungfrau Maria das Stadtbild; sie entstand in den Jahren 1756 bis 1782.
Lehrpfade und Landschaft rund um Trutnov
Trutnov liegt im Tal des Gebirgsflusses Úpa und an den angrenzenden Hängen im bewaldeten Vorland des Riesengebirges. Der Aussichtsturm Eliška ist 24,5 Meter hoch, liegt auf 632 Metern über dem Meeresspiegel und befindet sich im Areal der Artilleriefestung Stachelberg. Von dort reichen die Ausblicke zum Libavské sedlo, zu den Bergen Vraní, Jestřebí und Orlické, in das Vorland des Riesengebirges und auf das Festungsareal Stachelberg.
Für eine bewegte Entdeckung eignet sich der Lehrpfad zur Schlacht von Trutnov 1866, der zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf zwei Rundwegen begangen beziehungsweise befahren werden kann. Der erste Rundweg führt über 2,8 Kilometer vom Krakonošovo náměstí über den Šibeník zur Kapelle des heiligen Johannes des Täufers, passiert zwölf Informationstafeln und ist ganzjährig zugänglich. Der Lehrpfad Nové Dvory–Babí verläuft durch das Schulforstgebiet der Tschechischen Forstakademie in Trutnov und umfasst 13 Stationen. Er folgt dem Zámecký hřeben und den Süd- und Osthängen des Gipfels Baba, bevor er durch offene Landschaft mit Ausblicken auf die Rýchory und die Vlčice-Felsen führt.
Auch für Familien gibt es konkrete Entdeckungen: Der Lehrpfad Podoby Rýbrcoula beginnt an der Straße Na Struze und umfasst sieben Statuen verschiedener Rýbrcoul-Gestalten, einen Drachen, ein Spielelement und eine Ruhezone. Im Touristeninformationszentrum von Trutnov können Sie dafür einen unausgefüllten Plan abholen, die Symbole an den Stationen eintragen und einen Rýbrcoul-Magneten erhalten. Die leichtesten Einbahn-Mountainbike-Trails von Trutnov Trails im Gebiet Čížkovy kameny und im Jestřebí-Gebirge sind für alle Besucher, einschließlich Familien mit Kindern, vorgesehen; der Einstieg liegt in Lhota u Trutnova.
Wer mit dem Zug oder Bus ankommt, befindet sich in Trutnov direkt im Stadtzentrum. Für weitere Ziele derselben Auswahl können Sie hier vergleichen: Trotina, Dolní Olešnice, Spindlermühle, Vlcice, Zdobín, Pilníkov, Johannisbad, Čistá V Krkonoších.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Trutnov.
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