Milovice u Hořic: Geschichte, Wege und Freibad
Milovice u Hořic ist ein Ort, dessen Charakter sich besonders über seine Geschichte erschließt. Eine mittelalterliche Kirche, ein Pfarrhaus und eine Schule entwickelten sich hier an einer bedeutenden Landstraße, die über Prag und Hradec die südwestlichen Länder mit Polen verband. Für Sie entsteht daraus ein Reiseziel, in dem sich historische Spuren, Wege für aktive Tage und ein Freibad zu unterschiedlichen Urlaubsideen verbinden lassen.
Kirche und mittelalterliches Zentrum
Nahezu im Zentrum von Milovice u Hořic liegt der Kirchenkomplex St. Peter und Paul. Zu ihm gehören ein Friedhof und eine achteckige Leichenhalle, die in die Umfassungsmauer eingebaut ist. Die Kirche war spätestens 1972 als Kulturdenkmal geführt. Ursprünglich handelte es sich um einen gotischen Bau; bis heute bewahrt sie gotische Elemente aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Auch die historische Bedeutung des Ortes reicht über das Kirchengebäude hinaus. Die Kirche St. Peter und das Pfarrhaus bildeten im Mittelalter in Milovice ein Verwaltungszentrum mit Bedeutung für die umliegenden Pfarrdörfer. Wer sich für regionale Geschichte interessiert, findet hier deshalb nicht nur einzelne Bauformen, sondern Hinweise darauf, wie kirchliche und örtliche Verwaltung miteinander verbunden waren.
Historische Spuren rund um den Friedhof
Mehrere Denkmäler ergänzen das Bild. Das Gebäude der Panská hospoda diente von 1754 bis 1788 als Poststation der Sächsisch-Mährischen Postverbindung. Damals war es mit einer Gastwirtschaft und einer Metzgerei verbunden; heute befindet es sich in Privatbesitz. Die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk steht vor dem Friedhof. Ihr Sockel trägt eine Inschrift aus dem Jahr 1812, außerdem wurde die Statue 2009 restauriert.
Im Park vor dem örtlichen Friedhof steht die Immaculata-Statue aus Hořicer Sandstein. Laut Inschrift ist sie auf das Jahr 1899 datiert. An der von einer Lindenallee gesäumten Seite des Weges neben dem Friedhof befindet sich die Statue des heiligen Franz von Paola. Sie umfasst ein Relief des heiligen Wenzel und der heiligen Ludmilla; ihre Inschrift datiert sie auf 1799. An einer Kreuzung nahe dem Friedhof steht schließlich das Cyrill-und-Method-Kreuz. Es stammt aus dem Jahr 1854 und wurde 1888, 2001 und 2009 restauriert.
Wandern, Radfahren und Wasser
Für eine aktivere Tagesgestaltung gibt es in der Umgebung des Autocamps Milovice ein Netz markierter Wanderwege und Radwege. Damit lässt sich die Ortsgeschichte mit Bewegung im Freien verbinden, ohne dass der Aufenthalt auf eine einzige Reiseform festgelegt ist. Von Juni bis September verkehren im Podkrkonoší saisonale Fahrradbusse über Milovice auf einer Strecke zwischen Hradec Králové und Vrchlabí. Diese Verbindung gehört damit ausdrücklich zum saisonalen Verkehrsangebot für Fahrradausflüge in der Region.
Eine weitere Option ist das Koupaliště Milovice u Hořic. Das Freibad verfügt über ein Schwimmbecken mit aufbereitetem Wasser, eine Rutsche und ein Sprungbrett. Für jüngere Kinder gibt es ein Kinderplanschbecken mit Rutsche. So stehen neben den historischen Sehenswürdigkeiten auch unterschiedliche Möglichkeiten für einen Badetag zur Verfügung.
Unterkunftsorientierung für Ihren Aufenthalt
Wenn Sie eine Unterkunft direkt im Zielbereich prüfen, bietet das Autocamp und Freibad Milovice u Hořic Hütten, Bungalows und vier Mobilheime. Die Mobilheime sind jeweils für vier Personen vorgesehen und verfügen über eine überdachte Terrasse. Diese dokumentierten Formen geben Familien eine konkrete Orientierung bei der Wahl zwischen verschiedenen Arten des Aufenthalts, ohne dass damit Aussagen zu Preisen oder Verfügbarkeit verbunden sind.
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