Kumburský Újezd entdecken: Burgruine, Berge und Wanderroute

Zwischen Burgruine, Bergen und besonderen Ausflügen

Kumburský Újezd verbindet eine mittelalterliche Burgruine, eine markante Wanderroute, Berge im näheren und weiteren Umfeld sowie einen ehemaligen Steinbruch mit Tauchgeschichte. Damit bietet der Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise durch die Landschaft und Kultur Tschechiens. Wer gern zu Fuß unterwegs ist, findet hier ebenso konkrete Ziele wie Reisende, die sich für historische Bauwerke oder ungewöhnliche regionale Orte interessieren.

Kumburk und kulturelle Ziele

Im Umfeld von Kumburský Újezd liegt Kumburk, die Ruine einer gotischen Burg. Eine Aussichtsplattform eröffnet dort einen besonderen Ausblick auf das Riesengebirge und das Böhmische Paradies. Die Ruine verbindet historische Atmosphäre mit einem Blick auf zwei unterschiedliche Landschaftsräume.

Direkt in Kumburský Újezd steht die Kapelle Panny Marie. Sie ist ein unbewegliches Kulturdenkmal und besitzt eine von Pilastern eingefasste Nische mit einer nahezu lebensgroßen Statue der Jungfrau Maria. Im weiteren regionalen Umfeld liegen außerdem die Kirche Lázně und die Kirche Valdštejn. Auch die gotische Tvrz Dřevěnice liegt im Umfeld von Kumburský Újezd und ist eine Station der Kumburská dvacítka. Zusammen mit Kumburk entsteht so ein kulturell geprägtes Ausflugsfeld.

Berge und eine festgelegte Wanderstrecke

Zur Landschaft rund um Kumburský Újezd gehören mehrere Berge: Maxinec, der auch MLázovický chlum heißt, Tábor und Přivýšina liegen in der Umgebung. Strážník befindet sich im weiteren regionalen Umfeld. Damit umfasst das Umfeld neben Kumburk auch mehrere Bergziele.

Die Kumburská dvacítka ist eine mittelschwere, 20 Kilometer lange Wanderroute. Die Länge macht sie zu einer Tour für einen längeren Wandertag, während der mittlere Schwierigkeitsgrad eine anspruchsvollere Strecke als einen kurzen Spaziergang beschreibt. Sie beginnt und endet am Kinderspielplatz in Kumburský Újezd. Auf der Strecke werden die Ruinen der Burg Kumburk über einen rot markierten Abschnitt bei Kilometer 13,7 erreicht. Der Burgabschnitt verbindet die längere Wanderung mit einem historischen Ziel. Durch den gleichen Start- und Endpunkt lässt sich die Strecke als zusammenhängende Tour planen.

Rumchalpa und ehemalige Mühlen

Eine andere Facette des Ortes zeigt Rumchalpa in Kumburský Újezd. Der ehemalige Steinbruch wird seit 1979 zum Freizeit- und technischen Tauchen genutzt und eignet sich für die Ausbildung im Tauchen. Damit ergänzt Rumchalpa die Wanderroute um eine wasserbezogene Aktivität.

Im Umfeld von Kumburský Újezd stehen am Tužín-Bach, der auch Stříbrnice oder Ořeška heißt, drei ehemalige Mühlen. Der Bach und die historischen Mühlen geben diesem Ausflugsziel einen eigenen regionalen Charakter. Für weitere Ziele in der Umgebung können Sie auch Boháňka, Nova Paka, Dětenice, Záhuby, Údrnice, Židovice, Stara Paka und Rašín entdecken: Boháňka, Nova Paka, Dětenice, Záhuby, Údrnice, Židovice, Stara Paka und Rašín.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jičín.

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