Horní Nová Ves – Natur, Geschichte und Wandern

Horní Nová Ves zwischen Javorka, Natur und Geschichte

Horní Nová Ves verbindet Naturbeobachtungen, regionale Geschichte und kulturelle Entdeckungen zu einem Reiseziel mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Besonders anschaulich wird das auf dem 13 Kilometer langen Lehrpfad Kamennou hůrou. Er führt durch Horní Nová Ves und umfasst elf Stationen. Unterwegs verbindet der Lehrpfad abwechslungsreiche Natur mit Beispielen volkstümlicher Architektur, geologischen Besonderheiten und Orten, die mit lokalen Sagen verbunden sind.

Zur Landschaft gehören mehrere geschützte Bereiche. Das Naturschutzgebiet Kamenná hůra liegt in der Nähe von Horní Nová Ves, steht seit 1956 unter Schutz und bewahrt einen sogenannten kahlen Buchenwald. Das Naturdenkmal Údolí Javorky umfasst das Katastergebiet von Horní Nová Ves. Es schützt den mäandrierenden Lauf des Bachs Javorka sowie sumpfige Wiesen mit geschützten Pflanzenarten. Entlang der Javorka gibt es außerdem zahlreiche erhaltene Blockhütten. Die erhaltenen Blockhütten entlang der Javorka ergänzen den Naturraum um ein sichtbares Element ländlicher Baukultur und erweitern die Naturerfahrung um einen kulturellen Aspekt.

Auch die Umgebung bietet markante Landschaftspunkte: Die Berge Maxinec (MLázovický chlum), Tábor und Přivýšina liegen in der Umgebung von Horní Nová Ves. Der Hügel Na Zámcích [Lužany] befindet sich in der näheren Umgebung. Für eine weitere regionale Ausrichtung gehören die Kirchen Lázně und Valdštejn zum weiteren Umfeld von Horní Nová Ves.

Festung, Astronomie und Denkmäler

Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück, in dessen Verlauf Horní Nová Ves dauerhaft dem Bělohrader Herrschaftsgebiet angeschlossen wurde. Dražná war die in Horní Nová Ves gelegene Festung. Auf dem linken Ufer der Javorka, an der Grenze der Katastergebiete Horní Nová Ves und Prostřední Ves, liegen die Überreste einer untergegangenen mittelalterlichen Festung. Sie ist unter den Namen Dražná und Na Drahách bekannt und erstmals für das Jahr 1400 beziehungsweise 1396 belegt.

Eine Gedenktafel am Geburtshaus von Emil Buchar in Horní Nová Ves 68 erinnert an den bedeutenden tschechischen Astronomen. Er entdeckte den ersten tschechischen Kleinplaneten, nannte ihn nach seiner Mutter Tynka und nutzte Beobachtungen des Sputnik 1 im Jahr 1957 zur genaueren Bestimmung der Abplattung der Erde. Im Ort stehen außerdem ein renoviertes Kruzifixdenkmal und eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk.

Wenn Sie Wandern und Radfahren miteinander vergleichen möchten, bietet der Lehrpfad eine 13 Kilometer lange Route mit elf Stationen. Der Jižní okruh aus Nová Paka gilt als leichte, etwa 17 Kilometer lange Fahrradtour für Mountainbikes oder Trekkingräder. Er erreicht Horní Nová Ves auf einer unmarkierten Straße bei Kilometer 11. Die Auswahl einer Unterkunft können Sie damit an Ihrem Schwerpunkt ausrichten: Naturdenkmäler und Lehrpfad setzen einen anderen Akzent als Festung, Astronomiegeschichte und örtliche Denkmäler.

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