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Hochofen – Lehrpfad, Natur und Spuren der Geschichte

Unterkünfte in Hochofen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie in Hochofen Wegerlebnisse, Naturbeobachtungen und historische Spuren verbinden möchten, treffen mehrere klar unterscheidbare Themen aufeinander. Der Lehrpfad Vysoká Pec–Rudné ist 9 km lang und umfasst 12 Informationstafeln. Entlang des Weges vermitteln die Tafeln regionale Geschichte, sodass eine zusammenhängende Strecke mit historischem Inhalt im Mittelpunkt steht. Im Naturschutzgebiet in Vysoká Pec wachsen seltene Feuchtgebietspflanzen, insbesondere der Rundblättrige Sonnentau. Auf der Šafránová louka kommt dagegen der stark gefährdete weißblütige Krokus vor. Die Sakralgeschichte reicht vom ehemaligen Standort der Strickekapelle bis zur Kirche der Heimsuchung der Jungfrau Maria in Rudné. Der Lehrpfad bildet das zusammenhängende Wegthema; die Pflanzenvorkommen liegen an zwei Naturorten, und die Sakralgeschichte verbindet den früheren Kapellenstandort mit der Kirche. Wer eine fortlaufende Strecke bevorzugt, orientiert sich am Lehrpfad. Wer Natur und Kultur als eigene Schwerpunkte betrachten möchte, findet dafür die Pflanzenorte und die historischen Sakralspuren.

Lehrpfad und Rudenský-Wassergraben

Der Rudenský-Wassergraben ist heute noch größtenteils erhalten und erstreckt sich über 12 km. Angelegt wurde er etwa in der Mitte des 16. Jahrhunderts, um Wasser aus dem Tal Chaloupky für die Verarbeitung von Zinnerz heranzuführen. Beim Lehrpfad steht die regionale Geschichte entlang des Weges im Mittelpunkt; beim Rudenský-Wassergraben geht es um die frühere Wasserzufuhr für die Zinnerzverarbeitung. Wer Bewegung und regionale Geschichte verbinden möchte, orientiert sich am Lehrpfad. Wer dagegen die historische Verarbeitung von Zinnerz als Schwerpunkt wählt, richtet den Blick auf den Wassergraben. Der Graben verbindet dabei das Tal Chaloupky als Wasserquelle mit der früheren Zinnerzverarbeitung.

Feuchtgebiete und Šafránová louka

Auch die Natur besitzt in Vysoká Pec konkrete Besonderheiten. Das Naturschutzgebiet in Vysoká Pec schützt seltene Feuchtgebietspflanzen, insbesondere den Rundblättrigen Sonnentau. Ausgewiesen wurde es 1995 in einem Teil der Gemeinde.

Auf der Šafránová louka kommt der stark gefährdete weißblütige Krokus vor. Die Wiese wurde 1999 als bedeutendes Landschaftselement registriert.

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Historische Sakralspuren

Die ehemalige Strickekapelle erinnert an eine religiöse Vergangenheit, die heute nur noch in Resten sichtbar ist. Sie wurde in den 1950er-Jahren abgerissen; erhalten sind nur überwucherte Mauerreste bei zwei Ahornbäumen. Die Kapelle stand an der alten Straße von Liščí kout (Fuchswinkel) nach Nové Hamry. Von dort führten früher Prozessionen zur Kirche der Heimsuchung der Jungfrau Maria in Rudné.

Die Kirche der Heimsuchung der Jungfrau Maria in Rudné besitzt einen Hauptaltar, zwei gegenüberliegende Seitenaltäre und eine Kanzel. Der Hauptaltar ist pseudoromanisch; die beiden gegenüberliegenden Seitenaltäre und die Kanzel sind dem Rokoko zugeordnet.

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